Hallelujah Lord

Andacht vom 03. Oktober

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und liebevollen Tag in allem. Gott gab dir zwei Ohren und eine Zunge, anders gesagt sei fleißig im Zuhören und langsam zu reden. Höre was der Geist Gottes dir heute zu sagen hat, Gebet bedeutet auch zuhören, nicht nur reden!

Du hast in allem den Sieg!

Kolosser 1, 24
Nun freue ich mich in den Leiden für euch und erdulde stellvertretend an meinem Fleisch, was noch fehlte an den Trübsalen Christi für seinen Leib, welcher ist die Gemeinde,

Dieser Vers besagt nicht, dass Christi Opfer für deine Sünden etwa nicht ausreiche, sondern dass Paulus für die Verkündigung der Botschaft Christi zu leiden hatte. In Paulus Augen leidet Christus immer noch, nicht um für deine Sünden bezahlen, sondern durch sein Volk, das seinen Absichten oft inmitten großer Schwierigkeiten dient. Christus kann sich verherrlichen mitten unter uns, in deinen stärksten Anfechtungen und Versuchungen. Hierbei muss für dein Umfeld klar ersichtlich sein, dass du ein Nachfolger Jesus Christus bist. Nur dann kann er sich mächtig verherrlichen, wenn die Welt sieht, wie er deine Not genommen, deine Krankheit geheilt hat und wie du dich unter dem Wort Gottes verändert hast, ja sie werden an dir sehen, wie es ist eine Neue Kreatur zu sein. Sie können an dir sehen, dass du mit den Problemen und Anfechtungen dieser Welt anders umgehst als sie, dass du in alldem immer eine Hoffnung hast, die niemals vergeht.

Christus hat am Kreuz gelitten, um die Strafe für deine Vergehen gegen Gott komplett auf sich zu nehmen, und Paulus hat zusätzlich Leid ertragen, das notwendig ist, um Christi Botschaft einer verlorenen Welt zu bringen, die Gott gegenüber feindlich gesinnt ist (vgl. Apg9, 4). Paulus empfindet es als Vorrecht, dass er an Christi Leiden Anteil nehmen darf (Phil3, 10, vgl. 2Kor1, 4-5; 4, 7; 11, 23). Zögere auch du nicht, dass Evangelium, die Botschaft Jesus Christus zu verkündigen, sei dankbar dass du in einer Zeit lebst, wo du alle Freiheit hast, das Wort zu verkündigen. Schaue auf Gott und nicht auf die Menschen in deinem Umfeld, es ist nicht wichtig, was sie über dich denken, wie sie über dich reden, wichtig ist, was Gott über dich denkt. Deine Verspottung und dein Ausgrenzt sein, ist nichts gegen die Leiden Christi, gegen die Leiden Paulus, der in allen die Freude im Herrn sich bewahrte und sein Gebet und Lobgesang zum Himmel ertönen lies.

Zentriere dein Sein hier auf Erden, hinauf zum Himmel, dann wird alles andere von dir abfallen, jeglicher Spott, jegliches Lachen, jegliches Mopping, alles ausgrenzt sein wird an dir abprallen, wenn du Jesus Christus zu deinem Mittepunkt machst.

2Korinther 4,7  
Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, auf das die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.

Wir sind Tongefäße, die sich manchmal, bedingt durch Sorge, Angst, Trauer und Schwäche, sehr zerbrechlich und verletzlich vorkommen (vgl. 2Kor1, 4. 8-9; 7, 5), Doch wegen deines „Schatzes“ im Inneren verlierst du weder deinen Wert, noch wirst du zerschlagen. Jesus Christus ist der, der dich stark macht, er gibt dir Stärke in deiner Schwäche, er weiß immer wesen du bedarfst, er füllt deinen Mangel immer zur rechten Zeit auf.

In diesem Leben bedeutet christlicher Glaube nicht die Abwesenheit jeglicher Schwäche. Er ist nicht einfach der Erweis der Kraft Gottes, sondern die Zurschaustellung der Kraft Gottes durch menschliche Schwäche (2Kor12, 9). Das bedeutet, dass du durch die Kraft und Liebe Gottes in jeder Not und Schwierigkeit „in allem…den Sieg“ feierst (Röm8, 37) und deine Schwächen, Sorgen und Leiden die Möglichkeit schaffen, Christi Liebe, Kraft und Leben zu erfahren (2Kor3, 8-11; vgl. 12, 7-10). Lasse dich in ihm fallen, vertraue ihm vom ganzen Herzen und ganzen Verstand, er kommt niemals zu spät, alles was geschieht, soll ihm zur Ehre geschehen. Vertraue darauf, alles was geschieht, wird dir zum Guten dienen, Gott wird sich verherrlichen.

2Korinther 4,8  
Wir werden allenthalben bedrängt, aber nicht erdrückt; wir kommen in Verlegenheit, aber nicht in Verzweiflung;

Bedrängt, aber nicht in die Enge getrieben. Wie David gegen Goliath, du kannst tollkühn mit vollen Gottvertrauen und der Waffenrüstung Gottes auf deiner Bedrängnis zu laufen, sie wird dich niemals besiegen, wenn du in Gott bist. Kein Mensch und keine Macht der Finsternis, werden dich je besiegen solange du in Gott bist. Durch Jesus Christus bist du Sieger und wirst Sieger bleiben. Wenn du Christi Gegenwart und Kraft durch eine persönliche Beziehung zu ihm erfährst, können dich keine Not, keine Krankheit und kein Unheil geistlich schlagen. Wenn die  äußeren Umstände unerträglich erscheinen und sich deine menschlichen Fähigkeiten und Ressourcen erschöpfen, kommt Gottes Kraft und mehrt deinen Glauben, deine Hoffnung und Stärke.

Unter keinen Umständen lässt Gott seine treuen Kinder in Stich!

Bete allezeit für Kühnheit und Freimut im Glauben, dass dein Glauben sich in allen durch Jesus Christus bewährt. Bekenne allezeit den Sieg Jesus Christus über dein Leben und der Teufel wird weichen.

Gottes Schutz, Segen und Frieden

euer Thorsten Thiem

 

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