Hallelujah Lord

Wir Menschen treffen Vorurteile!

Wir Menschen treffen Vorurteile!

Heute habe ich darüber nachgedacht, wie sehr unser Menschenleben doch mit Vorurteilen durchdrungen ist. Meine Gedanken kamen mir beim Friseur auf dem Stuhl, wo ich genügend Zeit hatte, andere Menschen zu beobachten, die sich auch im Friseursalon befanden. Das gute war, der Salon befindet sich im Hauptbahnhof, also konnte ich noch mehr Menschen beobachten, während Wartezeit.

Wir sehen einen Menschen und treffen unser Urteil über ihn:

„ob der Mensch unser Freund oder Feind sein könnte, was er wohl beruflich macht, ob er Hilfe braucht, ob er Hilfe geben kann, ob er Arm oder Reich ist, was für eine Krankheit ihn wohl quält, ob er Drogen nimmt und wenn welche, wie viel Alkohol er wohl trinkt und welchen, ob Wein, Bier oder Starkstoff“. So gibt es viele Gedanken die wir denken und dann werden unsere Gedanken zu urteilen, zu Vorurteilen.

Ja, bei Gott gibt es kein Ansehen der Person und bei uns Christen natürlich auch nicht, da sind wir ganz Heilig. So habe ich auch immer gedacht, nein nicht nur gedacht, ich habe auch behauptet, dass ich auch wie Gott, kein Ansehen der Person habe. Ich gehe auf alle Menschen offen zu, ohne Vorurteile, ich arbeite mit jedem zusammen, ohne Vorurteile, ich bin für alle da und das für alle gleich viel. Ich treffe keine Vorauswahl dabei wen ich helfe und wen nicht, ich treffe keine Auswahl bei meinen Freunden, alle sind meine Freunde und ich empfinde für jeden Menschen die gleiche Liebe.

Ist richtig habe ich gedacht und jeden Morgen poliere ich meinen Heiligenschein bevor ich ihn aufsetze, damit er möglichst weit sichtbar ist. Ich habe sehr wohl Vorurteile und gehe nicht gleich offen auf alle Menschen zu und helfen tue ich auch nicht jeden. Obwohl ich ein sehr starkes Helfersyndrom habe, ich war immer und überall für die Menschen da, beruflich und privat, ich hatte niemals Pause, bis tief in die Nacht war ich abrufbar und doch hatte ich Vorurteile und war nicht gleich viel für jeden da.

Bei mir gibt es das berüchtigte „Ansehen der Person“, ich bin für jeden da, aber ich treffe ganz schnell die Entscheidung wie viel ich geben werde, für den einen mehr, für den anderen weniger. Ich habe keinen Heiligen Schein und bin Fehlbar wie andere auch. Ich habe meine Geschichte die mich geprägt hat, Erfahrungen die mich zu dem gemacht haben, der ich bin. Gerade durch meine Geschichte und meinen Erfahrungen werde ich Vorurteile treffen und vielleicht auch manchen Menschen nicht die Chance geben, die er verdient hat. Aber das brauche ich auch nicht, es gibt zig Millionen andere Menschen, von den einer dann den Job übernehmen wird, dessen bin ich mir ganz sicher.

Darf ich vorstellen „mein Name ist Mensch“ und ich werde immer ein Mensch bleiben. Ich werde es niemals jedem Recht machen können, obwohl ich es in meinen Leben versucht habe und muss heute zugeben „Ich bin gescheitert“. Warum bin ich gescheitert? Weil es unmöglich zu schaffen ist. Darum hat Gott uns Menschen die Erde gegeben und nicht nur den „Menschen Thorsten“, wir alle zusammen, ergeben zusammen ein Ganzes.

Gottes Segen und liebe Grüße

Euer Thorsten

12 Kommentare

  1. Guten Tag. Vielen Dank Dies ist ein sehr guter Artikel!.Ich mag Deine Webseite!

    Herzlichen Dank Psychotherapie, Gott segne und schütze dich….

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