Hallelujah Lord

Andachten von 18. November

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und entspannten Tag in dem Armen Jesus. Genieße und habe Freude daran, dass du ein Kind Gottes bist. Du bist ein Königskind Gottes, zum Siegen berufen auf dieser Welt. Du bist nicht mehr von dieser Welt, sondern nur auf dieser Welt, um das Evangelium Jesus Christus zu verkündigen! Alles ist neu, das alte ist vergangen, schaue nicht zurück, sondern schaue nach vorne. Wenn Gott mit dir ist, wer soll gegen dich sein!

In der vollkommenen Liebe ist keine Furcht!

1 Johannes 4, 18
Furcht ist nicht in der Liebe; die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht. Die Furcht denkt ja an Strafe. Wer sich also fürchtet, der ist in der Liebe noch nicht vollkommen.

Achten wir sofort darauf, dass Johannes nicht unserem Herzen sagt, dass keine Furcht in ihm sei, sondern seine Aussage von der Liebe macht. Wir haben einen jener kurzen Sätze des Apostels vor uns, die er ohne Diskussion hinstellt und die in sich selbst einfach wahr sind. In der Tat hat in der wirklichen Liebe hat „Furcht“ keinen Raum. „Furcht“ ist für das echte Lieben ein Fremdkörper, den sie „ausstößt“. Freilich tut sie das nur und kann sie das nur tun, wo die „vollendete Liebe“ ist. „Vollendet“ meint hier – ebenso auch wie 1Kor 2, 6 und Phil3, 15 – nicht eine perfektionistische „Vollkommenheit“.

Aber fürchten sich nicht tatsächlich viele Christen?

Johannes selbst hat davon gesprochen, dass „uns unser Herz verurteilt“. Sehen wir mit Erschrecken unser Versagen in der Liebe, die vielen Lieblosigkeiten in Gedanken, Worten und Werken, die bei uns da sind, ehe wir es merken? Kommt dann nicht mit Recht die Furcht in unser Herz? Das tut sie, eben weil wir jetzt ´nicht „vollendet in der Liebe“ sind. Aber der Apostel zeigt uns in seinem Brief vielfach, wo dann die Hilfe für uns liegt.

Dann dürfen wir bekennen, Vergebung empfangen, gereinigt werden. In diesen Erfahrungen kommt die Liebe Gottes mit uns zu ihrem Ziel. Aus solchen Geliebtsein von Gott erwächst neue Liebe in uns, und dann stößt diese Liebe die Frucht aus. Gerade dieser Ausdruck zeigt, dass Johannes damit rechnet, dass wir nicht ständig auf den Höhen der Furchtlosigkeit wandeln, sondern von Furcht angefochten werden. Darum schreibt er nicht, dass dein Herz die Furcht ein für alle Mal hinter sich hat und du sie nicht mehr kennst.

Es geschieht immer neu, das „Ausstoßen“ der Furcht durch die Liebe, die vollendet „unser Herz erfüllt“. Dabei muss es auch an dieser Stelle gesehen werden, dass Johannes das Wort „Liebe“ umfassend gebraucht und gleichzeitig Gottes Liebe zu uns und die durch Gott in uns gewirkte Liebe zu ihm und zu den Brüdern meint.

Jesus sagt dir, in der Welt hast du Angst, aber sei getrost ich habe die Welt überwunden. (Johannes 16,33). Du trägst die Liebe, die die Angst überwindet, in deinem Herzen, gebe der Liebe eine Chance und lasse sie Frucht bringen. Es gibt kein Problem und keine Sorge, in welcher, er dir nicht helfen kann. Egal was auch sein mag, er hilft dir, durch alles hindurch und macht dich zum Sieger.

Setze deine biblische Erkenntnis, die du hast, und die Wahrheit die du bereits kennst, in die Praxis um. Du bist verantwortlich, dass in deinem Leben anzuwenden, was Gott dir bereits gezeigt hat. Christen bitten Gott häufig, ihnen geistlich „mehr“ zu geben“; aber warum sollte Gott uns mehr geben, wenn wir oftmals nicht gemäß den biblischen Prinzipien leben, die wir bereits kennen? (siehe 1Kor2, 6; 3, 1-3; Hebr5, 12-6,1). Du solltest immer höhere Ebenen anstreben sowie eine tiefere Beziehung in deinem geistlichen Leben und in deinem Wandel mit Gott. Habe immer einen geistlichen Hunger und befriedige diesen stätig. Als reifer Nachfolger Christi wirst du zu deiner Beziehung zu Gott wachsen, durch gute und schlechte Zeiten und laufend dem gerecht werden, was du „bereits erreicht hast und darüber hinaus.

Bete dafür dass du deine Furcht durch die Liebe überwindest, denn die Furcht ist nicht in der Liebe. Bete für die Liebe und du wirst die Furcht verlieren.

Gottes Schutz, Segen und Frieden
euer Thorsten Thiem

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