Hallelujah Lord

Es gibt immer ein zu spät…

Es gibt immer ein zu spät…

Es ist niemals zu spät, was für ein nicht Intellektueller dumm Spruch. Es gibt ein zu spät, definitiv gibt es ein zu spät, ich habe es persönlich erlebt in meinen Leben und dass verfolgt bis zum heutigen Tag.

Schon in der Bibel können wir lernen das es ein zu spät gibt. Es gibt ein zu spät um sich für das ewige Leben bei Gott zu entscheiden. Daran können wir ganz deutlich erkennen, dass es ein zu spät gibt, es gibt ein zu spät für eine Entscheidung. Viele kleine Geschichten machen uns auf die Endlichkeit aufmerksam.

Auch mir wurde dieses zu spät vom Schicksal präsentiert, indem ich zu lange für eine Entscheidung gebraucht habe. Ich wollte mich seit Jahren mit einen Menschen aussprechen, der mir mal sehr wichtig war in meinem Leben. Immer wieder ging es hin und her in meinen Inneren. Mal wollte ich es, dann hatte ich Angst, dann wollte ich es wieder ganz Doll, dann häuften sich die Gründe dagegen ins unendliche an und ich habe es doch nicht getan. Dann kam eines Tages der Anruf in dem sich rausstellte, dass die Person mit der ich mich aussprechen wollte, schon seit zwei Jahren verstoreben war. Das verfolgt mich bis heute, immer wieder mal

Immer wieder die Gedanken und die Selbstverurteilung, warum musste das geschehen, warum konnte ich mich nicht vorher aussprechen. Ich weiß das ich in Gott Vergebung habe, aber dieses Wissen reicht einfach nicht aus, die Gedanken kommen trotzdem, eine Mische auf Selbstbeurteilung und  der Frage Warum.

Dann denke ich darüber nach, dass ich mir die Jahre in der ich mich melden wollte und die zwei Jahre in denen es in meinen Kopf immer hin und her ging und das ewige Gefühls auf und ab sparen hätte können, wenn ich nicht so feige gewesen wäre. Es zeigt mir dass es sich nicht lohnt Angst zu haben, ohne Angst läuft alles besser. Man verpasst viel zu viele positive Gefühle und erlebt deswegen viel zu viele schlechte Gefühle, Gefühle die ein runter drücken wollen, Gefühle die einen Depressiv machen.

Angst ist ein Gefühl, was einen schwer einschränkt, in vielen Lebensbereichen, drückt mich die Angst zu Boden und hält mich fest, ja sie geißelt mich förmlich. Die Angst zwingt dich auf die andere Straßenseite zu gehen wenn dir jemand entgegen kommt. Angst davor, dass dich jemand anguckt und anspricht. Angst vor dem Nein zu sagen, wenn jemand eine Bitte an dich stellt, ein Nein wäre schon zu viel Konfrontation. In Gruppen Diskussionen immer schön den Mittelweg finden, möglichst versuchen allen Parteien irgendwie recht zu geben, am besten in der Gruppe auf den Fußboden starren, mit der Hoffnung  das dich keiner anspricht. Angst zu telefonieren, was soll man(n) und Frau am Telefon sagen, Reden ohne das man jemanden sieht, Panik Attacken machen sich Raum und unterstützen die Angst. Angst an den Briefkasten zu gehen, weil man immer mit einer schlechten Nachricht rechnet. Jede Einladung  zu einer Feier, ist unerträglich und breitet dir sehr viel Schmerz. So gibt es viele Ängste die dir den Tag versauen wollen und dich eindämmen und dich zu Zwangshandlungen zwingen.

     Was habe ich aus den heutigen Gedanken gelernt?

Das es Dinge im Leben gibt, die ich vielleicht nie erfahren werde, warum sie so geschehen sind, aber sie haben irgendeinen Platz in meinen Leben gehabt um mich dort hinzubringen wo ich jetzt bin.

2 Kommentare

    1. ja liebe Ingrid, manchmal kann das Überwinden auch extrem anstrengend sein, aber wir haben die Gewissheit das wir einen Helfer haben und nicht alleine damit auf dieser Welt stehen….

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