Hallelujah Lord

Andacht vom 09. Dezember

Shalom ich wünsche dir einem gesegneten und vom Heiligen Geist geführten Tag. Gebe dich ihm ganz hin und lasse dich in allem leiten und führen!

Ihr werdet Kraft empfangen!

Apostelgeschichte 1, 8 
sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist über euch kommt, und werdet Zeugen für mich sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis ans Ende der Erde! 

Das ist der Schlüsselvers der Apostelgeschichte. Das Hauptziel der Taufe im Heiligen Geist liegt darin, dir die nötige Kraft zu geben, die Botschaft über Jesus an andere weiterzureichen. Mache es dir vom ganzem Herzen und Verstand bewusst, deine Hauptaufgabe besteht darin, den Menschen von Jesus zu erzählen und ihnen das Evangelium vorzuleben. Durch die Taufe empfängst du Kraft und kannst effektiver verkündigen, dass Menschen, die noch keine persönliche Beziehung mit Gott haben, Vergebung empfangen, Jesus nachfolgen und seine Bestimmung für ihr Leben finden können. Das Endergebnis ist, dass mehr Menschen Jesus als ihren Herrn (d.h. als Leiter und Autorität in ihrem Leben) kennen lernen, lieben und ehren (vgl. Mt28, 18-20; Lk24, 49; Joh5, 23; Joh15, 26-27).

„Kraft“ (gr. dynamis)( Kraft, Vermögen, eine Veränderung herbeizuführen) heißt mehr als Stärke oder Fähigkeit; sie ist eine Kraft, die sich ganz konkret manifestiert. Sowohl in seinem Evangelium als auch in der Apostelgeschichte weist Lukas darauf hin, dass sich die Kraft des Heiligen Geistes unter anderem in der Vollmacht zeigt, böse Geister auszutreiben (d.h. ihnen befehlen, ihre Herrschaft über bestimmte Menschen aufzugeben), und in der Salbung (d.h. Befähigung, Beauftragung), Kranke zu heilen. Das waren die beiden wesentlichsten Zeichen, die mit er kühnen Kundgebung des Reiches Gottes einhergingen (z.B. Lk 4, 14. 18. 36; 5, 17; 6, 19; 9, 1-2; Apg 6, 8; 8, 4-8. 12-13; 10, 38; 14, 3; 19, 8-12). Die Taufe im Heiligen Geist ist Gottes Mittel, um die Kraft des Heiligen Geistes im Leben von Christen freizusetzen.

Apg 8,4-8
Die Zerstreuten nun gingen umher {Eig. zogen hindurch; wie
Kap. 11,19} und verkündigten {W. evangelisierten} das Wort.
Philippus aber ging hinab in eine Stadt Samarias und predigte ihnen den Christus.
Und die Volksmengen achteten einmütig auf das, was von Philippus geredet wurde, indem sie zuhörten und die Zeichen sahen, die er tat.
Denn von vielen, welche unreine Geister hatten, fuhren sie aus, mit lauter Stimme schreiend; und viele Gelähmte und Lahme wurden geheilt.
Und es war eine große Freude in jener Stadt.

Versuche niemals aus dir heraus böse Geister auszutreiben, du alleine, aus Dir heraus hast keine Autorität dich mit ihnen anzulegen. Vielleicht denkst du jetzt bei dir, ich befinde mich doch nicht in einem unrealistischen Film, Nein das bist du nicht, die bösen Geister und ihre Welt ist real. Kämpfe werden geistlich ausgefochten, im Namen Jesus Christus, nicht in deinem Namen.

Lukas stellt die Taufe im Heiligen Geist hier nicht in Zusammenhang mit dem Erlebnis der persönlichen Errettung. Vielmehr bezieht er sie auf Menschen, die bereits Christus nachfolgen. Durch die Geistestaufe empfangen sie Kraft, die daraufhin, in ihnen wirkt und sie zu effektiven Botschaftern Christi macht. Er spricht dich an der du schon mit Jesus Christus gehst.

Die Hauptaufgabe des Heiligen Geistes in der Verkündigung der Botschaft über Jesus liegt darin, dich als Christ mit Gottes Kraft auszurüsten bzw. zu „bekleiden“. Der Heilige Geist ist derjenige, der Menschen davon überzeugt, dass sie Gottes Vergebung brauchen. Er ist es, der ihnen die Wahrheit zeigt, dass geistliche Errettung und eine Beziehung mit Gott durch Christi Tod und Auferstehung ermöglicht wurde (vgl. Apg2, 14-42). Bete vor jeden Gespräch und im Gespräch beziehe den Heiligen Geist voll mit ein, versuche nicht aus dir heraus Menschen zu überzeugen.

Ja komme Heiliger Geist erfülle mich und gebe mir die Worte ein die ich reden soll. Helfe mir dabei nach deinem Wort zu leben und als Botschafter deines Reiches, hier auch Erden zu dienen.

Gottes Schutz, Segen und Frieden

Euer Thorsten Thiem

 

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