Hallelujah Lord

Andacht vom 11. Dezember

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Start in die neue Woche. Der Herr segne deine Hände Arbeit und alle Schritte die du gehst. Alles was du beginnst, führe auch zu Ende, es soll dir und dein Umfeld zum Segen sein. Der Herr dein Gott ist mit dir, wer soll gegen dich sein, du bist ein geliebtes Kind Gottes, ein Königskind zum Segen berufen.

Bete für deinen Bruder und Schwester!

1Johannes 5, 14- 17
Und das ist die Freimütigkeit, die wir ihm gegenüber haben, dass, wenn wir seinem Willen gemäß um etwas bitten, er uns hört.
Und wenn wir wissen, dass er uns hört, um was wir auch bitten, so wissen wir, dass wir das Erbetene haben, das wir von ihm erbeten haben.
Wenn jemand seinen Bruder sündigen sieht, eine Sünde nicht zum Tode, so soll er bitten, und Er wird ihm Leben geben, solchen, die nicht zum Tode sündigen. Es gibt eine Sünde zum Tode; dass man für eine solche bitten soll, sage ich nicht!
Jede Ungerechtigkeit ist Sünde; aber es gibt Sünde - nicht zum Tode.

Deine Gebete, genauso wie dein Leben insgesamt, erfüllen nur dann Gottes Absichten, wenn sie im Einklang mit ihm, seinem Wort und seinem Willen für dein Leben stehen. Beim Beten solltest du dich darauf konzentrieren, wer Gott ist und war er in deinem Leben vollbringen kann. Solange du eine gute Beziehung zu ihm hast. Gebet, das von einem solchen Bewusstsein geprägt ist, stärkt deinem Glauben und deine Abhängigkeit von Gott(siehe Joh14, 13). In vielen Fällen kannst du Gottes Willen leicht erkennen, weil er direkt in der Bibel offenbart ist. Es kann aber auch vorkommen, dass sich sein Wille erst durch anhaltendes Gebet erschließt, bei dem du Gottes Führung suchst und seine Pläne, Schritt für Schritt entdeckst. Je tiefer deine Beziehung zu Gott ist und je mehr du seinen Charakter kennst, desto besser bist du auch mit seinen Wünschen und Absichten vertraut. Kennst du erstmal seinen Willen in einer gegebenen Situation. So kannst du glaubensvoll und zuversichtlich deine Bitte vorbringen. Dann weißt du, dass er dich hört und seine Absichten für dich erfüllen wird. So ist der Glaube Stückwerk, immer ein Stück mehr und tiefer tauchst du in sein Wort ein und verschmelzt mit ihm und seinem Willen. Sein Wille, wird zu deinem Willen und dein Gebet erreicht eine ganz andere Dimension.

Es liegt im dem Satz eine eigentümliche Spannung. Es handelt sich bei dem Bruder um eine „Sünde die nicht zum Tode führt“, und doch muss ihm „Leben gegeben werden“. Das ist dem Wort nach ein Widerspruch. Aber in diesem Widerspruch wird der Ernst der Sünde deutlich. Eigentlich bringt jede Sünde als solche den Tod.

Johannes unterscheidet zwischen zwei Arten von Sünde: Weniger gravierende Sünden, die nicht zum geistlichen Tod führen(d.h. zum Zerbrechen der Gottesbeziehung), und Sünden, die eine ganz bewusste Rebellion gegen Gott und seinem Wort bedeuten, was geistlichen Tod und Trennung vom Leben Gottes zu Folge hat. Zu derartigen Todsünden  gehörten Irrlehren, gegen die Johannes im Großteil des Briefes ankämpft. Diese Lehren leugneten, dass Jesus der Christus ist, d.h. der Messias und Retter(1Joh2, 22) und wirklich Mensch gewordener Gott(1Joh4, 2).  Diese eigensinnigen Glaubensvorstellungen führten ihre Anhänger dazu, alle moralischen Einschränkungen zu verwerfen und Gottes Gebote und Maßstäbe schamlos zu missachten(vgl. 1Joh2, 3-5. 15-17; 3, 3-10; 5, 3- 10; 5, 2-3. 18). Eine derart offene Auflehnung gegen Gott führte zu geistlichem Tod, d.h. zu ewiger Trennung von Gott.

Aber nun darf ein Bruder für den Schuldig gewordenen eintreten, und es wird ihm das Leben aufs Neue geschenkt. Gemeint ist das „ewige“ Leben in der Gemeinschaft mit Gott, das der Bruder durch seine Sünde zu verlieren drohte. „Er“ wird ihm das Leben geben. Das kann nur Gott sein, der das tut und zu tun vermag. Aber da Gott unser Bitten mit seinem Handeln hineinnimmt, kann das „er“ sich auch auf den Beter beziehen, wie es der Satzbau eigentlich erfordert. Der mit Ernst in der Fürbitte Stehende darf wissen, „er“ gibt damit dem Bruder das Leben, weil er auch hier „die Bitte hat“ (1Joh5, 15), die er vor den erhörenden Gott getragen hat. Zum erhörlichen Gebet ist Klarheit und Gewissheit über den Willen Gottes nötig; das hatte der Apostel ausgesprochen. Kann ich angesichts eines in Schuld gefallenen Bruders nicht mehr gewiss sein, das seine Sünde nicht zum Tode führt, so ist meiner Fürbitte der feste Boden entzogen. Gott kann dann freilich trotz unserer fehlenden Fürbitte einen Bruder retten, den wir schon für verloren ansahen. Das ist dann allein seine Sache.

Bete mit Ernst und Freude für deine Brüder und Schwestern, lasse dich durch den Geist Gottes leiten und führen, dann werden alle deine Gebete sichtbar werden.

Gottes Schutz, Segen und Frieden

Euer Thorsten Thiem  

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