Hallelujah Lord

Andacht vom 08. Januar

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Wochenstart. Der Herr segne deine Hände Arbeit und alle deine Wege die du gehst. Du bist ein Königskind Gottes, als Botschafter auf dieser Welt, um der Welt das Evangelium Jesus Christus zu bringen. Nicht nur mit deinen Worten, sondern auch mit deinem Verhalten auf dieser Welt. Die Menschen testen deine Worte, an deinem Verhalten, sie wollen sehen dass du auch das lebst, was du mit deinem Worten bekennst.

Das Gericht der Gläubigen

2 Korinther 5, 10 
Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit ein jeglicher empfange, was er vermittels des Leibes gewirkt hat, es sei gut oder böse.

Ich möchte damit beginnen, um dir zu sagen „habe keine Angst“.

Die Bibel lehrt uns, dass du als Gläubiger, wie alle Gläubigen, eines Tages „vor dem Richterstuhl Christi“ für dein Verhalten auf der Erde Rechenschaft ablegen muss. Zwar wirst du nicht durch deine eigenen Werken errettet oder mit Gott versöhnt, Errettung kommt nur durch Gnade und deinen hingegebenen Glauben an Christus(vgl. Eph2, 8-9; Tit3, 5), trotzdem wirst du entsprechend dem beurteilt werden, was du in deinem irdischen Leben getan und gelassen hast. Das bezieht sich besonders auf die Gelegenheiten, die du hattest, Gott zu ehren und seinen Absichten zu dienen. Du siehst, du solltest immer deinem Impuls folgen, der dir sagt, erzähle von deinem Glauben, gebe Zeugnis über Jesus Christus. Lebe so wie es einen Nachfolger Christi geziemt und mach dich nicht mit den Menschen der Welt gleich, habe keinen Anteil an den Dingen die Gott nicht die Ehre geben.

Folgende Tatsachen solltest du zum Gericht der Gläubigen beachten:

Alle Christen werden vor dem Gericht unterworfen; es gibt keine Ausnahmen(Röm14, 12; 1Kor3, 12-15; 2Kor5, 10).

Dieses Gericht wird stattfinden, nachdem Christus für seine Gemeinde, d.h. für alle seine wahren Jünger zur Erde zurückkehrt(Joh14, 3; 1Thess4, 14-17).

Der Richter ist Christus(Joh5, 22; 2Tim4, 8).

Die Bibel spricht von dem Gericht der Gläubigen als einer ernsten Angelegenheit, besonders weil bei dem Gericht durchaus die Möglichkeit besteht, „Schaden“ zu erleiden(1Kor3, 15; 2Joh1, 8). Einige Christen werden sich bei „seinem Erscheinen“ schämen(1Joh2, 28) und den Lohn ihres ganzen Lebenswerk verlieren, „wie durch Feuer hindurch“ (1Kor3, 13-15). Woraus auch immer genau der Verlust bestehen wird, so gibt es beim Gericht der Gläubigen doch keine ewige Verdammnis, d.h. ewig von Gott getrennt und vom Himmel ausgeschlossen zu sein.

Alles wird offenbar werden. Das Wort „erscheinen“(gr. phaneroo; 2Kor5, 10) bedeutet, etwas „öffentlich aufzudecken“. Das heißt nicht unbedingt, dass dein Versagen und deine Fehler vor aller Augen entblößt werden; das Gericht vollzieht sich in erster Linie zwischen dem Individuum und Gott. Selbst wenn andere am Gericht teilnehmen, so wird doch niemand einen anderen verurteilen, denn in Christi Gegenwart herrscht absolute Demut. Das gilt besonders, wenn er als Richter agiert. Wenn wir Menschen allein in der Regel schon vor einem weltlichen Gericht Demut und Ehrfurcht zeigen, wie sehr werden wir sie vor dem Richterstuhl Gottes zeigen. Wenn der mächtige Jesus Christus vor uns steht, werden wir vor Demut und Ehrfurcht erstarren, selbst die Menschen, die es auf der Erde nicht getan haben.

Gott hat seine eigenen Absichten, warum er alles genau untersuchen und die Wahrheit, derer wir uns wahrscheinlich nicht ganz bewusst sind, ans Licht bringen wird. Dazu gehören: (a) deine geheimen Taten(Mt4, 22; Röm2, 16), (b) dein Charakter(Röm2, 5-11), (c) deine Worte(Mt12, 36-37), (d) deine guten Taten(Eph6, 8), (e) deine Haltungen(Mt5, 22), (f) deine Motive(1Kor4, 5), (g) deine mangelnde Liebe(Kol3, 18-4,1) und (h) dein Werk und dienst für Gott und andere Menschen(1Kor3, 13).

Wenn du Gott nachfolgst, wirst du Rechenschaft ablegen müssen, ob du mit deinen Fähigkeiten und Verantwortlichkeiten, die du im Leben auf Erden hattest, treu umgegangen bist(Mt25, 21. 23; 1Kor4, 2-5). Du wirst dich für dein Tun angesichts der Gnade, Chancen und dem Grad deines Verständnis verantworten müssen(Lk12, 48; Joh5, 24; Röm8, 1).

Wenn Gläubige für schlechte Taten Busse tun, werden sie vergeben und führen nicht zu ewiger Strafe(Röm8, 1). Trotzdem werden deren Konsequenzen beim Gericht mit berücksichtigt werden. „Den wir alle müssen vor dem Richterstuhl Christi erscheinen, damit ein jeder empfange, was seinen Taten entspricht, die er Lebzeiten getan hat, seien sie gut oder böse“(2Kor5, 10; 1Kor3, 15;  Kol3, 25). Gott gedenkt der guten Taten und Liebe des Gläubigen und belohn ihn entsprechend(Hebr6, 10: „Ihr wisst, dass jeder, der etwas Gutes tut, es vom Herrn zurückbekommen wird“(Eph6, 8).

Bei seiner Beurteilung deines Lebens berücksichtigt Gott auch den Grad deiner Erkenntnis seiner Wahrheit, den du zum Zeitpunkt des Handels hattest, Du musst im Gedächtnis behalten, dass es beim Gericht der Gläubigen nicht um Bestrafung geht nichts wird gegen dich vorgebracht werden im Sinne von Verurteilung für falsches Handeln(vgl. Jes43, 25; Hebr8, 12). Beim Endgericht der Gläubigen geht es darum, den Grad der Treue und somit der Größe des Lohns bestimmt. Das Gericht wird darauf basieren, wie du mit dem, was du bekommen hattest, umgegangen bist, d.h. mit deiner Zeit, deiner Gaben, Möglichkeiten und Ressourcen, die dir für den Dienst und die Ziele Gottes zur Verfügung gestanden haben(vgl. Mt25, 24-30; Lk19, 12-27).

Das Urteil und die Folgen des Gerichts Gottes werden für jeden anders ausfallen. Es wird entweder Freude oder Beschämung geben(1Joh2, 28), Gottes Bestätigung(Mt25, 21), neue Aufgaben und Autorität(Mt25, 14-30, Stellungen(Mt5, 19; 19, 30), Belohnung(1Kor3, 12-14; 2Tim4, 8) und Ehre(Röm2, 10; vgl. 1Petr1, 7). Das kommende Gericht sollte in dir respektvolle und angemessene Furcht des Herrn in dir hervorrufen. Damit ist ein Ehrfurcht erzeugendes, nüchternes Bewusstsein der Macht und Autorität des Gerichts Gottes gemeint, das dich veranlasst, ihn durch all dein Tun zu ehren(2Kor5, 11; Phil2, 12; 1Petr1, 17).

Die Realität des Gerichts sollt dich dazu bringen, einen klaren Kopf zu bewahren, Selbstbeherrschung zu üben, geistlich wach zu bleiben, zu beten(1Petr4, 5.7), „heilig und fromm“ zu leben(2Petr3, 11) und allen Menschen voller Mitgefühl und Freundlichkeit zu begegnen(Mt5, 7; vgl. 2Tim1, 16-18).

Gottes Schutz, Segen und Frieden

euer Thorsten Thiem

 

 

 

 

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