Hallelujah Lord

Andacht vom 20. Januar

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und erholsamen Tag. Lasse dich in die Arme Jesus fallen und genieße seine Nähe. Er möchte dich trösten, erbauen, heilen und jede Menge Zeit mit dir verbringen. Gebe dich ihm ganz hin und lasse dich verändern, damit dein eigenes egoistischen „Ich“ abnimmt und er in dir Raum einnehmen kann.

Das Gesetz der Freiheit

Jakobus 1, 25-27
Wer aber hineinschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und dabei bleibt, nicht als vergesslicher Hörer, sondern als wirklicher Täter, der wird selig sein in seinem Tun.
Wenn jemand fromm zu sein meint, seine Zunge aber nicht im Zaum hält, sondern sein Herz betrügt, dessen Frömmigkeit ist wertlos.
Reine und makellose Frömmigkeit vor Gott dem Vater ist es, Waisen und Witwen in ihrer Trübsal zu besuchen und sich von der Welt unbefleckt zu erhalten.

Die moralischen und ethischen Lehren des christlichen Glaubens gründen sich auf das alttestamentliche Moralgesetz. Das in den Zehn Geboten verkörpert wird(Ex20; vgl. Ps1, 3; 19, 8; 119, 42). Zur vollen Reife und Erfüllung ist dieses Gesetz jedoch erst durch Jesus Christus gekommen. Wenn du Christus aufnimmst und ihm nachfolgst, hast du sein Gesetzt(vgl.Jak2, 12) durch die Gegenwart des Heiligen Geistes verinnerlicht(vgl. Ez11, 19-20). Getrennt von ihm kannst du Gottes Maßstäben nicht gerecht werden. Aus dir heraus wirst du es niemals schaffen, denn wenn du das könntest, wäre das Opfer Jesus Christus vollkommen sinn-und zwecklos. Doch durch den Glauben an Christus empfängst du sowohl Erbarmen und Vergebung für deine Mängel(Jak2, 12-13) als auch den Wunsch, die Kraft und die Freiheit, Gottes moralische Gebote zu halten(Röm3, 31). Gott ist es, der das Wollen und das Vollbringen in dir bewirkt, er allein gibt dir immer die Kraft die du brauchst. Kraft die du aus dir heraus nicht aufbringen kannst, weil sie deine Physische Kraft bei weiten übersteigt. Das „Gesetz der Freiheit“ heißt es deshalb, weil du als Nachfolger Jesu von der Sünde, d.h. von deinen eigenen Wegen, die sich gegen Gott richten, freigesetzt wirst und das Verlangen und die Fähigkeiten bekommst, Gottes Wünsche und Absichten für dein Leben zu erfüllen. Genau wie der Psalmist kannst du als Nachfolger Christi sagen: “In weitem Raum will ich gehen, denn eine Befehle suche ich“(Ps119, 45).

Christliche Freiheit darf nie als Freiheit verstanden werden, Christi Gebote zu brechen. Sie ist die Kraft, die Gebote halten zu können.  

Beim wahren Christentum geht es nicht um Religion, sondern um eine Beziehung zu Gott durch den Glauben an Jesus Christus. Religion ist im Grunde das menschliche Bemühen, Gunst bei Gott zu erwerben.

Im Christentum dagegen geht Gott auf dich zu(siehe Röm5, 8; 1Joh4, 10) und ruft dich auf, im Glauben auf seine Annährung zu reagieren. Durch religiöse Routinen und Anstrengungen kannst du nicht mit Gott versöhnt werden. Doch wenn du durch den Glauben an Christus eine persönliche Beziehung mit Gott eingegangen bist, kannst du Religion im Sinne wahrer Frömmigkeit praktizieren. In diesem Abschnitt legt Jakobus zwei Prinzipien dar, durch die sich authentische Frömmigkeit, Gnadenerweise und Reinheit auszeichnen.

Als Christ solltest du den Bedürftigen echte Liebe und aktives  Mitleid erweisen. Lieben und Helfen sollte dein Lebensmoto sein, es sollte dich keine Überwindung kosten, dich für die Bedürftige einzusetzen. In neutestamentlichen Zeiten hatten Witwen und Waisen kaum Versorgungsmöglichkeiten, oft hatte sie niemanden, der sich um sie kümmerte. Deswegen sollte Gottes Volk ihnen dieselbe Fürsorge und Liebe erweisen, die Gott für die Vaterlosen und Verwitweten hat(siehe Dtn10, 18; Ps146, 9; Mt6, 32). Auch heute noch gilt, dass du Menschen praktisch unter die Arme greifst und dein Bestes tun sollst, um Leid zu mindern und ihnen Gottes Fürsorge zu zeigen.  Es sollte dir eine tiefes Herzensverlangen sein bedürftigen Menschen zu helfen, ohne die Hoffnung auf irgendeine Zuwendung zu erhalten. Als Nachfolger Jesus solltest du moralische und geistliche Lauterkeit widerspiegeln und dich dementsprechend „vor Beschmutzung durch die Welt bewahren“. Jakobus sagt, dass die Liebe zu deinen Mitmenschen von einer Liebe zu Gott begleitet werden muss, die sich in Heiligkeit ausdrückt, d.h. in moralischer Reinheit, geistlicher Aufrichtigkeit, Trennung vom Bösen und Hingabe an Gott. Ansonsten ist es keine christliche Liebe.

Um dein eigenes geistliches Wachstum in diesem Bereichen zu messen, solltest du dich fragen: „Gibt es etwas, was ich verberge? Gehe ich moralische Kompromisse ein? (Reinheit); und: „Welchen Menschen erweise ich Gottes Liebe, indem ich ihnen diene, mich um sie kümmere und ihnen helfe?“(Erbarmen)

Gottes Schutz, Segen und Frieden

euer Thorsten Thiem

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