Hallelujah Lord

Andacht vom 29. Januar 2018

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Start in die neue Woche. Der Herr segne deine Hände Arbeit und deine Schritte die du gehst. Dein Segen, soll zum Segen für die Menschen werden, die deinen Weg kreuzen. An dir sollen die Menschen sehen, wer Jesus Christus ist, sei ein lebendiges Zeugnis in allem was du auch tust.

Die Fürsorge Gottes (Teil1von2)

Genesis 45, 5
Und nun betrübet euch nicht, und es entbrenne nicht in euren Augen, dass ihr mich hierher verkauft habt; denn zur Erhaltung des Lebens hat Gott mich vor euch hergesandt.

Nachdem der Herr Himmel und Erde geschaffen hatte (Gen1, 1), lies er seine Schöpfung nicht im Stich. Er hat sie sich nicht selbst überlassen, sondern steht weiterhin in Beziehung mit Menschen und kümmert sich um seine Schöpfung. Gott ist nicht wie ein Schlosser oder Schreiner. Er hat nicht einfach die Welt konzipiert, dann das Nötige getan, ums sie zum Laufen zu bringen, und lässt sie nun ihren Gang gehen, bis sie nicht mehr funktioniert. Vielmehr ist er ein liebender Vater, der sich um seine Schöpfung und seinem Volk kümmert. Diese beständige Zuwendung Gottes gegenüber seiner Schöpfung und seinem Volk, nennt man die „Fürsorge Gottes“. Einige der wichtigsten Dinge, die durch diesen Begriff ausgedrückt werden, sind Gottes Versorgung, Leitung und persönliche Beziehung. Ein überaus beruhigender Gedanke ist dabei, dass Gott in die Menschheitsgeschichte eingreift, um den Gang der Ereignisse zu beeinflussen oder zu ändern. Klar denken jetzt einige als erstes wieder „Warum lässt Gott Kriege, Morde, Vergewaltigungen und alles Böse auf der Welt zu, warum hat er das in meinen Leben zugelassen, wenn er doch den Gang der Ereignisse beeinflusst oder ändert? Ganz einfach, weil wir Menschen generell einen freien Willen von Gott bekommen haben und uns täglich für Dinge und Handlungen entscheiden müssen, denn wir sind keine Marionetten Gottes, sondern seine Schöpfung, nach seinem Ebenbild geschaffen, ausgerüstet mit einem eigenen Verstand. Du kannst dich jeden Tag entscheiden, du kannst dich für Jesus oder gegen Jesus entscheiden.

Was ist Fürsorge?

Die Fürsorge Gottes umschließt mindestens drei Aspekte.

Erhaltung. Durch seine Kraft erhält Gott die Welt, die erschaffen hat. Davids Bekenntnis ist in dieser Hinsicht eindeutig: „Deine Gerechtigkeit ist wie die Gottesberge, deine Gerichte sind wie die große Flut. Menschen und Tieren hilfst du, Herr“ (Ps36, 7). Die Bibel sagt, dass Gottes alles erhaltende Kraft durch seinen Sohn Jesus Christus vollbracht wird, denn er „ist vor allem, und alles hat in ihm seinen Bestand“ (Kol1, 17). Selbst das kleinste Partikel des Lebens wird von Christi Kraft zusammengehalten. Nur durch Jesus Christus allein, hat alles Bestand ohne ihn wird alles vergehen und auseinanderbrechen, ohne ihn entfernst du dich immer weiter von Gott. Leugnest du den Sohn, dann hast du auch nicht den Vater, wenn du den Sohn bekennst, hast du auch den Vater (1Joh2, 23). Satan ist immer Zerstörung und Gott hält seine Schöpfung am Leben.

Versorgung. Gott erhält die von ihm geschaffene Welt nicht nur, sondern kümmert sich auch um die Bedürfnisse der Geschöpfe in dieser Welt. Als Gott die Welt erschuf, machte er auch die Jahreszeiten (Gen1, 14) und versorgte Menschen und Tiere mit Essen (Gen1, 29-30). Nachdem die Flut die Erde zerstört hatte, erneuerte Gott sein Versprechen, sich um seine Schöpfung zu kümmern. Er sagte: „Solange die Erde währt, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht“ (Gen8, 22). Mehrere Psalmisten bezeugen, wie gut Gott ist, weil er alle seine Geschöpfe versorgt (z.B. Ps104, 145). Gott hat Hiob persönlich seine schöpferische und fürsorgliche Kraft offenbart(Hiob38-41), und Jesus hat deutlich gemacht, dass sich Gott sogar um die Vögel und Blumen kümmert (Mt6, 26-30; 10, 29). Was die Menschen betrifft, so kümmert sich Gott nicht nur um deine äußeren Bedürfnisse, sondern auch um deine geistlichen Bedürfnisse (vgl. Joh3, 16-17). Die Bibel zeigt das Gott sein eigenes Volk, Menschen, die ihm nachfolgen möchten, auf besondere Weise liebt und versorgt. Gott hat Wertschätzung für jeden einzelnen (z.B. Ps91; Mt10, 31). Der Apostel Paulus schreibt an die Gläubigen in Philippi: „Mein Gott aber wird all euren Mangel beheben nach seinem Reichtum, durch die Herrlichkeit in Christus Jesus“ (Phil4, 19). Laut Johannes, einem der ersten Jünger Jesu, möchte Gott, dass er seinem Volk „in jeder Hinsicht“ gut gehe, sowohl leiblich als auch seelisch (siehe 3Joh1, 2).

Herrschaft. Gott erhält und versorgt seine Schöpfung, aber er herrscht auch über sie. Da Gott souverän ist, was bedeutet, dass er absolute Kontrolle und Autorität hat, passieren in der Geschichte nur Dinge, die er zulässt. Gelegentlich greift er direkt ein, um seine Ziele zu erreichen und sich Menschen zu offenbaren. Doch bis zu dem Zeitpunkt, wo Gott die Geschichte zu einem Ende bringt, hat er seine Allmacht und Herrschaft über diese Welt eingeschränkt. Die Bibel erklärt, dass Satan „der Gott dieser Weltzeit“ ist (2Kor4, 4) und beträchtliche Macht ausübt, solange das Böse immer noch sein Unwesen in der Welt treibt (siehe 1Joh5, 19; vgl. Lk13, 16; Gal1, 4; Eph6, 12; Hebr2, 14). Sprich, die Welt ist momentan in einem Stand der Rebellion gegen Gott und hat sich folglich an Satan versklavt (Röm6, 6). Du solltest jedoch nicht vergessen, dass diese Beschränkung, die Gott sich selbst auferlegt hat, nur vorübergehend ist. Er hat bereits festgelegt, wann genau er Satan und alle Mächte des Bösen vernichten wird.

Der „von der Sünde beherrschte Leib“ ist dein menschlicher Körper, der von gottlosen Begierden getrieben wird. Die Knechtschaft der Sünde ist gebrochen (vgl. Eph4, 22; Kol3, 9-10). Nun darfst du dich als Gläubiger nicht mehr von deinen alten Menschen und deinem alten Verhalten bestimmen lassen, weder innerlich noch äußerlich (2Kor5, 17; Eph4, 22; Kol3, 9-10). In dem Moment, indem du dich für Christus entschieden hast, ist die Macht Satans über dein Leben gebrochen und die Ordnung Gottes ist für dein Leben wiederhergestellt.

Entscheide dich jetzt, die Uhr des jetzigen Zeitalters tickt.

Gottes Schutz, Segen und Frieden

euer Thorsten Thiem

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.