Hallelujah Lord

Andacht vom 24. März (Christus im Alten Testament (Teil2von2)

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und erholsamen Tag. Erhole dich gut von deinem Wochenwerk und tanke neu auf an der Tankstelle Gottes. Er gibt dir in allem das „Wollen“ und das „Gelingen“, darauf vertraue allezeit. Lasse dich in seine Armen fallen und lausche was er dir sagen möchte. Lasse dich in allem vom Heiligen Geist leiten und führen, er wird dich immer recht führen. In ihm ist keine Lüge, nur die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit.

Christus im Alten Testament (Teil2von2)

2Könige5, 14
Naaman ließ sich umstimmen und fuhr an den Jordan hinunter. Wie der Bote Gottes es befohlen hatte, stieg er ins Wasser und tauchte siebenmal unter. Und tatsächlich: Seine Haut wurde wieder glatt und rein. Er war gesund. 

Bestimmte Abschnitte des Alten Testaments sind eindeutig eine Prophetie über Christus, weil sie als solche im Neuen Testament zitiert werden; Matthäus zitiert zum Beispiel Jesaja 7, 14 als Beweis dafür, dass das Alte Testament die jungfräuliche Geburt Christi prophezeite: Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: Gott mit uns (Mt1, 23). Und Micha 5, 1 als Beweis dafür, dass Jesus in Bethlehem geboren werden sollte: »Und du, Bethlehem im Lande Juda, bist mitnichten die kleinste unter den Fürsten Judas: denn aus dir wird kommen der Fürst, der mein Volk Israel weiden soll.« (Mt2, 6). Markus erinnert seine Leser daran (Mk1, 2-3), dass das Auftreten des Täufers Johannes als Vorläufer, als Bote, der vorausgeschickt wurde, um das Kommen eines Anderen anzukündigen, von Christus sowohl durch Jesaja (Jes40, 3), als auch durch Maleachi (Mal3, 1) prophezeit wurde: Wie geschrieben steht im Propheten Jesaja: »Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bereiten soll.« »Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Steige eben!« (Mk1, 2-3). Sacharja sagte die Art und Weise voraus, wie Jesus am Palmsonntag in Jerusalem einziehen würde (Sach9, 9; vgl. Mt21, 1-5; Joh12, 14-15). Davids Erfahrung, die er in Psalm 22, 19 beschreibt, weist auf die Soldaten hin, die unter dem Kreuz die Kleider Jesu unter sich verteilten (Joh19, 23-24), und seine Aussage in Psalm 16, 8-11 wird als klare Voraussage interpretiert, dass Jesus auferstehen würde (Apg2, 25-323; 13, 35-37). Der Verfasser des Briefs an die Hebräer erklärt, dass der Priester Melchisedek (vgl. Gen14, 18-20; Ps110, 4) prophetisch unseren ewigen Hohen Priester Christus darstellt. Ich könnte noch viele andere Beispiele zitieren.

Die Verfasser des Neuen Testaments benutzen oft Anspielungen oder Erörterungen über den Inhalten alttestamentlicher Abschnitte. Wir können feststellen, dass das Kommen und der Dienst Christi im Alten Testament impliziert waren, wenn wir Abschnitte des Neuen Testaments betrachten, die das Alte Testament zwar nicht direkt zitieren, aber alttestamentliche Personen, Ereignisse oder Dinge als prophetische Voraussage über Christus anführen. Im allerersten prophetischen Abschnitt der Bibel (Gen3, 15) verspricht Gott zum Beispiel, dass der Nachwuchs der Frau, d.h. Christus der von einer Jungfrau geboren wurde, den Nachwuchs und das Werk der Schlange, d.h. Satans, am Ende vernichtet würde. Wahrscheinlich hatte Paulus diesen Abschnitt im Sinn, als er sagte, dass Christus von einer Frau zur Welt gebracht wurde, um Menschen zu retten, weil sie nicht fähig waren, nach Gottes Gesetz zu leben (Gal4, 4-5; vgl. Röm16, 20). Auch der Apostel Johannes sagt, dass der Sohn Gottes kam, um „die Werke des Teufels [zu] zerstören“ (1Joh3, 8). Johannes der Täufer spricht von Jesus als dem Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt (Joh1, 29. 36), und nimmt damit Bezug auf Levitikus 16 und Jesaja 53, 7. Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf. (Jes53, 7) Paulu’s Hinweis auf Jesus als „unser Passalamm“ (1Kor5, 7) offenbart, dass die Tötung des Passalammes, des Hauptopfers beim jüdischen Passafest, ein prophetisches Bild für den Tod Christi für uns war (Ex12, 1-14). Jesus selbst sagte, dass die Bronzeschlange, die Mose aufstelle, um Gottes Fluch über die Israeliten nach ihrem Murren in der Wüste (Num21, 4-9) zu stoppen, prophetisch Jesu darstellte, der an einem Kreuz hing, um den Fluch der Sünde zu stoppen. Und wenn Johannes sagt, dass Jesus, das Wort Gottes, an der Erschaffung aller Dinge beteiligt war (1Joh1, 1-3), können wir dieselbe Tatsache in Psalm33, 6 wiedererkennen: „Durch das Wort des Herrn sind die Himmel gemacht“ (Hebr1, 3. 10-12). Dies sind nur wenige der zahlreichen neutestamentlichen Hinweise auf die Abschnitte des Alten Testamentes, die sich auf Christus beziehen.

Alttestamentliche Personen, Ereignisse oder Dinge konzentrieren sich oft auf das Thema der Erlösung. Israels Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten, die im ganzen Alten Testament als das größte Heilsereignis des Alten Bundes betrachtet wird, deutete voraus auf Christus und die Errettung von der Sünde, die er im Neuen Bund bereitstellte. Weitere Beispiele für einen Typus oder eine Darstellung im Buch Exodus, die auf Christus und sein Werk vorausdeuten, sind Mose, das Passafest, die Durchquerung des Roten Meeres, das Manna, die Nahrung, die Gott auf übernatürliche Weise gab, das Wasser aus dem Felsen, das Zelt der Begegnung mit seinen Geräten und der Hohe Priester.

Viele alttestamentliche Geschichten und Ereignisse sind Muster oder Beispiel dafür, wie Gott den Nachfolgern Christi unter dem Neuen Bund begegnet, d.h. Gottes Plan der geistlichen Errettung und erneuerten Beziehung mit Menschen durch das Leben und das Opfer seines Sohnes Jesus Christus. Oft werden die alttestamentlichen Ereignisse in Wirklichkeit durch Jesus Christus erfüllt. Beachte die folgenden Beispiele: (a) Abraham musste geduldig fast fünfundzwanzig Jahre warten, bis Gott Sara in die Lage versetzte, ihren Sohn Isaak zu bekommen. Keine eigenen Pläne oder Maßnahmen Abrahams konnten Gottes Verheißung beschleunigen. Dieses Beispiel wird im Neuen Testament erfüllt, als Gott genau zur rechten Zeit seinen eigenen Sohn sandte (Gal4, 4), damit er der Heiland der Welt sei. Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, (Gal4, 4). Nichts, was Menschen taten, konnte das Kommen Jesus beschleunigen oder verhindern. Deine geistliche Erlösung geschieht nur auf Veranlassung durch Gottes Willen (vgl. Joh3, 16) und nicht aufgrund deiner eigenen menschlichen Bemühungen. (b) Bevor Gott durch seine gnädige Macht die Israeliten aus Ägypten rettete, mussten sie in ihrer Verzweiflung Gott anrufen und ihn bitten, sie von ihren Feinden zu befreien (Ex2, 23-24; 3, 7). Dies veranschaulicht prophetisch, wie du Gottes geistliche Errettung empfängst. Bevor du durch Gottes Gnade von Sünde befreit werden kannst, musst du ihn reumütig anrufen und ihn bitten, dir deine Sünde zu vergeben und dich zu erretten (vgl. Apg2, 37-38; 16, 29-33; 17, 30-31). Alle, die den Namen des Herrn anrufen, werden gerettet werden (Röm10, 13). (c) Als Naam aus Aram wollte, dass der Gott Israels ihn von seiner Lepra heilte, wurde er aufgefordert, sich siebenmal im Jordan zu waschen. Obwohl diese seltsame Aufforderung ihn zunächst zornig macht, musste er demütig werden und Gottes Anweisung befolgen, um geheilt zu werden (2Kön5, 1-14). Dieser Abschnitt enthält zwei Vorausdeutungen auf Jesus und den Neuen Bund. Erstens zeigt er, dass Gottes rettende Gnade über die Nation Israels hinausreicht (vgl. Lk4, 27; Apg22, 21; Röm15, 8-12). Zweitens offenbart er, dass du deinen Stolz aufgeben und demütig werden musst (vgl. Jak4, 10; 1Petr5, 6) und dass du darauf vertrauen musst, dass Jesus dich von der Sünde und geistlicher Unreinheit reinigt (vgl. Apg22, 16; 1Kor6, 11; Tit3, 5; 1Joh1, 7. 9; Offb1, 5), damit du geistliche Errettung und eine erneuerte Beziehung zu Gott empfängst.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass das Alte Testament viel mehr tut, als dir von Gottes Volk in der Vergangenheit zu erzählen, dass dir als Beispiel dient (vgl. 1Kor10, 1-13; Hebr11; Jak5, 16-18). Es enthält prophetische Verheißungen, Personen, Ereignisse und Dinge, wie das Zelt der Begegnung und seine Geräte, die in allen Einzelheiten von Gott selbst als Vorausdeutung auf zukünftige Dinge geplant, beabsichtigt und geschaffen wurden, Dinge, die sich schließlich durch Christus erfüllten. Alle diese alttestamentlichen Beispiele, die Christus darstellen, wurden so offenbart, dass sie tiefe geistliche Bedeutung und Relevanz für Gottes Volk sowohl im Alten als auch im Neuen Bund haben, d.h. sowohl vor als auch nach Christus.

Gottes Schutz, Segen und Frieden

euer Thorsten Thiem

 

 

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