Hallelujah Lord

Andacht vom 22. April (Verkündige in Vollmacht und Autorität Jesus Christus!)

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Tag. Alle deine Schritte sollen Spuren des Segens hinterlassen. Es soll für alle sichtbar sein, das du ein Kind Gottes bist. Lobpreis und Ehre sei Jesus Christus in allem und in Ewigkeit!

Verkündige in Vollmacht und Autorität Jesus Christus!

Lukas 4, 14-15
Und Jesus kehrte in der Kraft des Geistes zurück nach Galiläa; und das Gerücht von ihm verbreitete sich durch die ganze umliegende Landschaft.
Und er lehrte in ihren Synagogen und wurde von allen gepriesen.

Kaum hatte Jesus die Wüste verlassen, das stand er vor einer neuen Entscheidung. Er wusste, das seine Stunde gekommen war; ein für alle Mal hatte er den Weg festgelegt, den er beschreiten und die Mittel, derer er sich dabei bedienen wollte. Der Weg, den Jesus zu gehen hat, ist ihm klar vorgezeichnet. Er wird sein Volk besuchen, indem er von Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf zieht. Sooft er den Ruf Gottes dazu vernimmt, wird er gehorchen. Auf den Antrieb des göttlichen Geistes, mit dem sein Wille eins war, wird er reden und handeln. Wenn er Wunder tut, so wird er dabei nur die Absicht haben, den Menschen einen sichtbaren Beweis des Heils, das er bringt zu geben und sie zur Aneignung desselben zu ermuntern.

Folge auch du den Ruf und Anweisungen des Heiligen Geistes, nicht dein Wille soll geschehen, sondern der Wille Gottes. Gott hat für dich einen Weg bereitet, den du gehen sollst, folge ihm nach und du wirst den Willen Gottes für dein Leben erfüllen. Mache den Geist Gottes eins mit deinen Willen, mache sein Willen zu deinen Willen, ohne Wenn und Aber.

Er begann in Galiläa. Galiläa umfasste im nördlichen Palästina ein Gebiet, das sich in nord-südlicher Richtung etwas vierzig Kilometer weit erstreckte. Der Name bedeutet „Kreis“ und ist von dem hebräischen Wort „galil“ abgeleitet. Diese Bezeichnung rührt daher, dass das Gebiet ringsum von nichtjüdischen Völkern umgeben war. Aus diesem Grunde hatten sich in Galiläa stets auch neue Einflüsse ausgewirkt. Galiläa galt als das fortschrittlichste und am wenigsten konservative Gebiet Palästinas. Zudem war es ganz ungewöhnlich dicht besiedelt.

Josephus berichtet: „Sie waren allen Neuerungen gegenüber stets aufgeschlossen, neigten von Haus aus zu Veränderungen und waren begeisterte Revolutionäre. Stets waren sie bereit, einem Führer zu folgen, der sie zum Aufstand veranlasste. Sie waren reizbar und streitsüchtig“. „Den Galiläern“, hieß es, „hat es nie an Mut gefehlt“. „Sie waren stets mehr auf Ehre als auf Gewinn bedacht“. Das war also das Land, in dem Jesus zu lehren begann; und des gewährleistete ihm zumindest für den Anfang eine Hörerschaft, die seiner Botschaft anhörte und sich von ihr entzünden ließ.

Auch in der heutigen Zeit in unseren Breitengraden sind die Menschen sehr neugierig und Sensationsgeil, sie sind auf der Suche nach Frieden, Liebe und Geborgenheit, sie suchen ein geistliches Zuhause. Nutze die Zeit und verkündige ihnen das Evangelium, damit sie nicht in die Irre laufen und ein Zuhause finden. Verkündige mit deinem ganzen Leben das Evangelium, damit sie an dir erkennen wer Jesus Christus ist. Verkündige dass in dem Blut Jesus Christus ihr Heil liegt und dass genau deshalb Jesus Christus ans Kreuz gegangen ist.

Er begann damit, sie in den Synagogen zu unterweisen. Die Synagogen bildeten den geistlichen Mittelpunkt des religiösen Lebens in Palästina. Es gab nur einen Tempel, doch war gesetzlich vorgeschrieben, dass es überall dort, wo zehn Familien zusammenlebten, auch eine Synagoge geben musste. In jeder Stadt und in jedem Dorf versammelten sich daher die Menschen  zum Gottesdienst in der Synagoge. In der Synagoge wurden keine Opfer dargebracht, dafür war der Tempel vorgesehen; in der Synagoge wurden die Menschen unterwiesen.

Wie gelang es Jesus nun, Zutritt zur Synagoge zu erlangen, und wie war es möglich, dass er, ein Zimmermann aus Nazareth, als Laie dort seine Botschaft verkündigen konnte? Der Dienst in der Synagoge setzte sich aus drei Bestandteilen zusammen.

Es handelt sich dabei um a.) Gebetsgottesdienst b.) das Lesen der Schriften. Sieben Mitglieder der Gemeinde waren zum Vorlesen bestimmt. Dass sie die Heiligen Schriften auf Hebräisch lasen, das zu Jesus Zeiten weithin nicht mehr verstanden wurde, musste von dem Targumisten, dem Übersetzer, alles ins Aramäische oder Griechische übertragen werden: bei den Gesetzesbüchern je ein Vers, bei den Propheten je drei Verse auf einmal. c.) Die Unterweisung. In den Synagogen gab es kein geistliches Amt von Berufs wegen. Es gab keine bestimmte Person, die eine Predigt hielt, sondern der Synagogenvorsteher, der ebenfalls Laie war und seine Aufgaben ehrenamtlich versah, forderte eine angesehene Persönlichkeit unter den Anwesenden zur Predigt auf, die anschließend im Gespräch erörtert wurde. Auf diese Weise erhielt Jesus Gelegenheit zum Sprechen. Zu diesem Zeitpunkt stand ihm die Synagoge mit ihrem Rednerpult noch offen.

„Jesus lehrt auch anderswo. Am Ufer des Sees, am Hang der Hügel, in den Häusern, aber er lehrt vor allem zuerst und immer wieder in der Synagogen. Denn dort kommt das Volk zusammen, dort wird die Thora und werden die Propheten gelesen. Darum ist in der Synagoge der äußere und innere Anknüpfungspunkt für die Lehre Jesu gegeben. Die Lehren wird als erstes betont. Es ist im Leben Jesu nicht das Wichtigste. Sein Tod und Seine Auferstehung sind wichtiger. Wenn das Leben trotzdem als erstes hier hervorgehoben wird, so ist damit die Wichtigkeit des Wortes gezeigt.

Immer wieder müssen auch wir auf das Wort unseres Heilandes hören. Menschenworte sollten dich nicht ablenken, auf ihn zu hören! Nicht die Wissenschaft löst die letzten Rätzel und beantwortet die tiefsten Fragen, sondern das Wort unseres Heilandes allein. Das Wort gibt dir in jeder Lebenssituation Wegweisung, das Wort sollte deine erste Adresse zur Lebensberatung sein. Es gibt kein Problem was du nicht an Hand des Wortes lösen kannst.

Dieser Abschnitt schließt mit der Feststellung, dass Jesus von jedermann gepriesen wurde. Das Wirken Jesu zu dieser Zeit ist auch als Galiläischer Frühling bezeichnet worden. Wie ein Hauch des göttlichen Wehens war er zu ihnen gekommen. Seine Gestalt, seine Art zu reden und sich zu geben, sein Auftreten und sein Wirken haben etwas Unwiderstehliches. Wer nicht mit Vorurteil zuhört und schon innerlich gegen ihn eingenommen und verhärtet ist, muss ihn bewundern und lieben. Und er zwingt zur Entscheidung. Die Massen geraten in Bewegung. Sie nehmen alle Stellung mit einem Ja oder Nein. Es gibt keine Neutralen, die gleichgültig abseits stehen. Das erste ist nicht etwa der Widerstand, sondern das doxa zein, d.h. das Ehren und Rühmen. Erst langsam meldetet sich der Widerstand zu Wort und verdichtet sich zu einer eigentlichen Front der Feindschaft. Aber am Anfang steht die jubelnde Anhängerschaft. Es klingt alles wie ein neues Lied und es ist ein neuer Aufbruch. So ist mit diesem wenigen Worte das galiläische Wirken gezeichnet als ein Lehren und Wirken in die Breite, als ein Wecken der Freude und als Werk des Heiligen Geistes.

Auch heute gibt es nur ein Ja oder Nein, es gibt keinen Mittelweg in den Himmel, es gibt kein Schmuggelweg, mit dem du dich hineinschleichen kannst. Es gibt nur die Endscheidung für Jesus Christus oder gegen Jesus Christus. Das soll auch deine Botschaft sein, sei nicht Lappyschnull in deiner Verkündigung, sondern direkt und in Wahrheit sollst du verkündigen. Bitte passe dich nicht erst ihren Gewohnheiten und Sitten an, damit du dann verkündigen kannst, sondern Verkündige allzeit mit Vollmacht und Wahrheit. Jesus Christus allein, ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater nur durch ihn(Joh14, 6). Mache dich auf im Namen Jesus Christus zu verkündigen, Gott wird dich mit allen ausrüsten was du brauchst. Jeder Schritt den du gehst, soll ein Schritt des Segens sein, für dich und für die anderen. Gehe jetzt und erfülle deinen Auftrag, er sprach zu ihnen und spricht auch zu dir: Gehe hin in alle Welt und predige das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, soll gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden(Mk16, 15-16).

Gottes Schutz, Segen und Frieden

euer Thorsten Thiem

 

 

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