Hallelujah Lord

Wenn das Wörtchen, wenn nicht wäre

Wenn das Wörtchen, wenn nicht wäre

Wenn das Wörtchen, wenn nicht wäre, wie oft sagen wir Menschen das in unseren Leben? Immer wieder schauen wir zurück und denken daran, wie alles gekommen wäre, wenn wir uns anders verhalten hätten. Immer wieder dieses „wenn“, hätte ich es damals so und so gemacht, wäre es wahrscheinlich so oder so gekommen. Wir malen uns ein Leben aus, was wir so niemals gelebt haben, da wir uns anders endschieden haben. Alles erfüllt für uns einen Sinn in unseren Leben, da gibt es nichts was Sinnfrei ist. Alles was wir entschieden und erlebt haben, hat uns zu dem Menschen gemacht, der wir sind. In der Bibel steht „denen, die Gott lieben, dienen alle Dinge zum Besten“. Der Schwerpunkt liegt dabei, auf Alle Dinge, nicht nur die Guten, sondern auch die schlechten, dienen uns am Ende zum Besten. Egal was auch passiert in unseren Leben, wir können aus allen etwas lernen, lernen für unsere kommenden Endscheidungen. Andere können aus unseren Fehlern lernen, wir können Menschen davor bewahren, die selben Fehler zu begehen und begehen sie dann doch, liegt es nicht in unserer Verantwortung.

Aus manchen Dingen können wir sofort etwas lernen und aus anderen lernen wir erst Jahre später etwas. Wobei manche Dinge festigen sich in unserem Unterbewusstsein und andere Dingen nehmen wir ganz bewusst wahr. Das Leben schmiedet unseren Charakter und zum schmieden wird heißes Feuer benötigt, ein schwerer Hammer und ein harter Amboss, so ist es auch mit manchen Erlebnissen in unseren Leben, durch sie werden wir geformt, wie durchs Feuer. Da hilft es uns nicht zu sagen, was wäre, wenn, denn es ist so wie es ist und daraus müssen wir das Beste machen. Wir können an unseren Leben verbittern oder wir können aus allen etwas lernen und das gute herausfinden.

Ich hätte, wenn manche Dinge in meinen Leben nicht geschehen wären, niemals zum Glauben an den lebendigen Gott gefunden. Manche Erlebnisse mussten so kommen, dass ich auf zum Himmel schrie, denn ohne diese Erlebnisse, war ich viel zu Stolz. Ich war so Stolz, dass ich mein Leben mit einem Selbstmord beenden wollte. Ich wollte mir weder von Menschen und erstrecht nicht von einem Gott helfen lassen. Erst als ich ganz am Boden war und ich mich mit Alkohol und Tabletten ins Delirium ins Koma verfrachtete und völlig hilflos war, konnte Jesus mir erscheinen und zu mir sprechen, in dieser Nacht erkannte ich Gott und gab ihm mein Leben. Er hat mich am Leben gehalten und zum wahren Leben berufen, ohne die Erlebnisse, zu den ich heute manchmal denke, „was wäre, wenn“, hätte ich Gott niemals erkannt. Darum bin ich auch dankbar für die negativen Erlebnisse in meinen Leben und dass bin ich auch heute noch, für alles was mir geschieht, versuche ich dankbar sein. Ohne diese Dankbarkeit würde ich auch verbittern am Leben, zu schwer sind manche Dinge. Dagegen gibt es auch die vielen Dinge für die ich dankbar bin. Meine Frau mit der ich sehr glücklich bin, hätte ich ohne andere negativen Erlebnisse niemals kennengelernt, alles ergibt einen Sinn und Gott hat alles in seiner Hand.

Was wäre, wenn? Sicher laufen manche oder auch viele Dinge in unseren Leben, nicht so, wie wir es uns erhoffen, planen oder wünschen, aber das ist das Leben. Das Leben hat jeden Tag, immer wieder neuer Herausforderungen für uns bereit, wie dürfen sie mit Freuden angehen, denn es ergibt immer alles einen Sinn, auch wenn wir den nicht auf Anhieb erkennen und manchmal nie erkennen und doch geschehen sie und machen unser Leben und unsere Persönlichkeit aus.

     Was habe ich aus meinen heutigen Gedanken gelernt?

Verbittern an den Lebensumständen, ist keine Option, dafür ist die Zeit hier auf Erden viel zu kostbar und zu kurz.

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