Hallelujah Lord

Andacht vom 19. Dezember (Gott liebt auch deine Feinde!)

(Andacht erscheint zurzeit, wegen Krankheit nicht regelmäßig)

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und harmonischen Tag. Lebe in Harmonie mit Gott, den Menschen und dir selbst. Liebe bedeutet Harmonie, Liebe die weit über das hinausgeht, was du dir darunter vorstellst. Liebe die du mit Worten niemals beschreiben kannst, diese Liebe findet ihre Beschreibung in dem was du tust. Wie du auf Menschen zugehst und wie du dich gegenüber den Menschen verhältst. Die Liebe ist durch den Heiligen Geist ausgegossen in deinem Herzen, diese Liebe lebe. Liebe ist auch deine persönliche Entscheidung, du entscheidest dich für sie und die Liebe wirkt, sie verändert Menschen und Umstände.

Gott liebt auch deine Feinde!

Matthäus 5, 38-39

Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deinen rechten Backen schlägt, so biete ihm auch den andern dar;

Ihr habt gehört, dass gesagt ist: «Auge um Auge und Zahn um Zahn!»

Leistet dem, der Böses tut keinen Widerstand.

Jesus spricht nicht davon boshafte Menschen gewähren zu lassen, wenn sie schlimme Dinge tun, oder es abzulehnen, böse Menschen vor Gericht zu stellen (vgl. Röm13, 1-4).

Die folgenden Verse in Matthäus 5, 43-48 verdeutlichen, dass Jesus davon spricht, die eigenen Feinde zu lieben und ihnen freundlich zu begegnen (Mt4, 44; Lk6, 27).

Matthäus 5,43-48

Ihr habt gehört, dass gesagt ist: «Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen!»

Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen;

auf dass ihr Kinder eures Vaters im Himmel seid. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht die Zöllner dasselbe?

Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Tun nicht auch die Heiden ebenso?

Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer himmlischer Vater vollkommen ist!

Wenn dir Unrecht angetan wird, sollst du nicht mit Hass reagieren, sondern mit einer Haltung, die einen Christus ähnlichen Charakter und die ihm entsprechenden Werten zum Ausdruck bringt.

Dein Verhalten gegenüber Personen, die dir unfreundlich begegnen, sollte sie veranlassen darüber nachzudenken, wie unser Herr ist. In dir soll Jesus Christus Gestalt gewinnen und dieses soll für die Menschen der Welt sichtbar sein, sie sollen ins denken geraten, wenn du anders reagierst, als wie sie es denken. Dein Beispiel soll sie motivieren Christus als ihren Erlöser und Herrn, d.h. als den Leiter und die höchste Autorität über ihr Leben anzunehmen.

Zu Beispielen für eine solche Herzenshaltung vergleiche Gen13, 1-13 mit Gen14, 14 sowie Gen50, 19-21 mit Gen37, 18-28; siehe auch 1Sam24 und 26; Lk23, 34; Apg7, 60)

Lukas 6, 27-38

Euch aber, die ihr zuhöret, sage ich: Liebet eure Feinde, tut wohl denen, die euch hassen;

segnet, die euch fluchen, und bittet für die, welche euch beleidigen!

Dem, der dich auf den Backen schlägt, biete auch den andern dar, und dem, der dir den Mantel nimmt, verweigere auch den Rock nicht.

Gib jedem, der dich bittet, und von dem, der dir das Deine nimmt, fordere es nicht zurück.

Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, tut auch ihr ihnen gleicherweise.

Und wenn ihr die liebet, die euch lieben, was für eine Gnade habt ihr? Denn auch die Sünder lieben ihre Liebhaber.

Und wenn ihr euren Wohltätern Gutes tut, was für eine Gnade habt ihr? Denn auch die Sünder tun dasselbe.

Und wenn ihr denen leihet, von welchen ihr wieder zu empfangen hoffet, was für eine Gnade habt ihr? Denn auch die Sünder leihen den Sündern, um das Gleiche wieder zu empfangen.

Vielmehr liebet eure Feinde und tut Gutes und leihet, ohne etwas dafür zu erhoffen; so wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Kinder des Höchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.

Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.

Und richtet nicht, so werdet ihr nicht gerichtet; verurteilet nicht, so werdet ihr nicht verurteilt; sprechet los, so werdet ihr losgesprochen werden!

Gebet, so wird euch gegeben werden; ein gutes, vollgedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man euch in den Schoß geben. Denn mit eben dem Maße, mit welchem ihr messet, wird euch wieder gemessen werden.

Keines der Gebote Jesu ist so heftig erörtert worden und hat so viele Auseinandersetzungen ausgelöst wie das Gebot der Feindesliebe. Bevor du es befolgen kannst, musst du herauskommen, was damit gemeint ist.

Im Griechischen gab es drei Wörter für lieben. Das Wort „eran“ bezeichnete die leidenschaftliche Liebe, die Liebe eines Mannes für eine Frau. Mit dem Wort „philien“ wurde die Liebe zu den nächsten und liebsten Menschen, die Zuneigung des Herzens bezeichnet. An dieser Stelle wird jedoch keines dieser beiden Wörter gebraucht, sondern vielmehr das Wort „agapan“ für dessen Übersetzung wir einen ganzen Absatz brauchen.

„Agapan“ ist ein Ausdruck tätigen Wohlwollens gegenüber einem anderen Menschen.

Es besagt, dass du stets nur das Beste dieses Menschen im Auge haben sollst, ohne Rücksicht darauf, wie er sich dir gegenüber verhält, was er dir antut. Entschlossen wirst du dein Ziel verfolgen, gut und freundlich zu ihm zu sein. Diese Wortwahl ist bezeichnend. Du kannst deine Feinde nicht in der gleichen Weise lieben, wie du, die dir am nächsten und liebsten Menschen liebst. Das wäre unnatürlich, unmöglich, ja, sogar falsch. Doch du kannst ohne Rücksicht darauf, was ein Mensch dir getan hat, selbst wenn er dir nach dem höchsten Gut trachtet, dich entscheiden ihn zu lieben. Aus dieser Stelle geht eines ganz deutlich hervor. Die Liebe, die du für deine Liebsten empfindest, ist nicht dein Verdienst, sie fällt dir zu. Die Liebe zu deinen Feinden dagegen ist nicht nur eine Sache des Herzens, sondern auch des Willens.

Nur durch die Gnade Jesus Christi gelangst du dorthin. Du musst dich dafür entscheiden und Jesus Christi hilft dir es zu vollziehen. Gott gibt das Wollen und das Gelingen (Phil2, 13), es ist nicht deine eigene Kraft, sondern die dir gegebene Kraft von Gott. Sei dir der tiefe dieser Stelle vom ganzen Herzen immer Bewusst, wenn du sie liest. Lasse sie groß werden in deinem Herzen, damit sie sich verwurzelt und dein Handeln bestimmt.

Gottes Schutz, Segen und Frieden

euer Thorsten Thiem

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.