Hallelujah Lord

Andacht vom 07. Januar (Deine Gedanken und dein Willen ist frei!)

(Andacht erscheint zurzeit, wegen Krankheit nicht regelmäßig)

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und powervollen Tag. Die Power Jesus Christus soll in deinen Leben sichtbar und spürbar werden. Die Menschen sollen an dir sehen wer Jesus Christus ist. Niemand, kein Mensch und keine Macht der Finsternis kann dich jemals von der Liebe Gottes trennen, darauf vertraue allezeit!

Deine Gedanken und dein Willen ist frei!

Lukas 7, 30-35

die Pharisäer aber und die Schriftgelehrten verwarfen den Rat Gottes, sich selbst zum Schaden, und ließen sich nicht von ihm taufen.

Wem soll ich nun die Menschen dieses Geschlechts vergleichen? Und wem sind sie gleich?

Sie sind Kindern gleich, die am Markte sitzen und einander zurufen und sprechen: Wir haben euch aufgespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben euch Klagelieder gesungen, und ihr habt nicht geweint!

Denn Johannes der Täufer ist gekommen, der aß kein Brot und trank keinen Wein; da sagt ihr: Er hat einen Dämon!

Des Menschen Sohn ist gekommen, der isst und trinkt; da sagt ihr: Siehe, wie ist der Mensch ein Fresser und Weinsäufer, der Zöllner und Sünder Freund!

Und doch ist die Weisheit von allen ihren Kindern gerechtfertigt worden.

Diese Stelle mahnt Dich deutlich!

Sie weist auf die Gefahren der Willensfreiheit hin. Den Pharisäern und Schriftgelehrten war es gelungen, den Plan, den Gott mit ihnen hatte, zu vereiteln. Die ungeheure Wahrheit des christlichen Glaubens besteht in der Erkenntnis, dass die Gewalt Gottes keine Gewalt des Zwanges, sondern eine Gewalt der Liebe ist. Genau das ist der Punkt, an dem wir etwas von Gottes Schmerz über die Menschen verspüren. Für einen Liebenden ist es das größte Unglück, wenn er mit ansehen muss, wie anders alles hätte kommen können und sollen. Das ist das größte Herzeleid im Leben.

Es ist wirklich so:

„Kein Wort, geschrieben noch gesprochen,

Ist trauriger als die: „Es hätte können sein!“

Diese Tragik des Lebens geht bis zu den Anfängen des Menschengeschlechts zurück. G.C Chesterton hat einmal gesagt: „Was Gott schuf, war weniger ein Gedicht als vielmehr ein Schauspiel; er hatte es als vollkommenes Schauspiel geplant, aber er musste es notgedrungen den Menschen als Schauspieler und Regisseuren überlassen, die es dann gehörig in Unordnung gebracht haben“. Möge Gott uns davor bewahren, im Leben Schiffbruch zu erleiden und ihm Kummer zu bereiten, indem wir unsere Willensfreiheit dazu missbrauchen, dass wir seinen Plan mit uns Vereiteln. Möge er uns immer die nötige Kraft geben die wir brauchen seinen Weg zu folgen. Möge er uns mit Erkenntnis segnen und mit der Weisheit mit der Erkenntnis umzugehen.

Die Erzählung zeigt, wie verstockt wir Menschen sein können. Johannes war gekommen, streng wie ein Einsiedler hatte er gelebt und die Pharisäer und Schriftgelehrten hatten ihn für einen verrückten Sonderling erklärt, den ein Dämon seines Verstandes beraubt habe. Jesus war gekommen, lebte wie ein Mensch und nahm an allen ihren Lebensgewohnheiten teil, und sie bezichtigten ihn, dass er die Freuden dieser Welt allzu sehr liebe. Wir alle kennen Tage, an denen Kinder an allem herumnörgeln; wir alle kennen Stimmungen, in denen uns nichts gefällt oder erfreut. Das menschliche Herz kann sich in eine derartige Verstocktheit verrennen, dass jeder Anruf Gottes vorsätzlicher, eigensinniger und kindischer Unzufriedenheit begegnet. Viele geben dann leider Gott die Schuld, dass er nicht gehandelt hat, wo sie ihn nicht handeln ließen. Es sind Menschen denen es schwer fällt ihre eigene Schuld einzugestehen, wobei es schwerfällt zu glauben, dass sie Gott jemals wirklich um Vergebung gebeten haben, denn hierzu brauchen sie wahre Sündenerkenntnis und die Demut um Vergebung zu bitten.

Doch einige wenige hören auf seinen Ruf. Im Gegensatz zu den törichten Kritikern können geistlich weise Menschen an den Resultaten sehen, dass die Dinge von Jesus und Johannes wirklich göttlich waren und einander trotz ihrer unterschiedlichen Herangehensweise ergänzten(Johannes war derjenige der gesandt war, um den Weg für Jesus zu bereiten). Gottes Weisheit wird letztlich durch die gerechtfertigt, die Gottes Kinder sind. Mögen die Menschen ihren freien Willen auch dazu missbrauchen, Gottes Plan zu vereiteln, mögen die Menschen in Ihrer Verstocktheit blind und taub gegenüber allen Anrufen Gottes sein, hätte Gott die Menschen mit Gewalt gezwungen und ihnen die Eisenfesseln seines Willens aufgezwungen, dem niemand sich zu widersetzen vermöchte, dann lebten wir in einer Welt von Automaten und einer Welt ohne Schwierigkeiten. Doch er hat den gefährlichen Weg der Liebe gewählt und darum wird die Liebe letztlich den Sieg davontragen. Gott möchte dein Herz, er möchte dass du aus Liebe zu ihm kommst und ihn dienst. Er hat dir einen freien Willen gegeben und das ist auch gut so, denn ansonsten wäre die Welt voller Monotonie, alle wären gleichgeschaltet und würden dieselben Entscheidungen treffen. Die Welt wäre gefühlskalt weil alle Stock und Steif dasselbe tun würden.

Halleluja Herr wir danken dir für unseren freien Willen, danke dass wir uns für den Weg der Liebe entscheiden dürfen. Heiliger Geist, helfe uns bitte jeden Tag dabei die richtigen Entscheidungen zu treffen, die Entscheidungen die dir zur Ehre sind. Lobpreis und Ehre sei Dir Jesus Christus in allem.

Gottes Schutz,  Segen und Frieden

euer Pastor Thorsten Thiem

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