Hallelujah Lord

Andacht vom 01. Oktober

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und besinnlichen Tag. Alles was du tust, tue zur Ehre des Herrn, gebe alles ab, was dich von deinen Papa im Himmel fernhält. Bitte den Heiligen Geist, dich in allem zu leiten und zu führen, er wird dich recht führen!

Der erstgeborene aller Kreaturen und wahre Anbetung!

Kolosser 1, 15

welcher das Ebenbild des unsichtbaren Gottes ist, der Erstgeborene aller Kreatur.

Der Begriff „Erstgeborene“ führt die alttestamentliche Bedeutung mit sich, „an erster Stelle“, „Erbe“ und „vorranging“ zu sein (z.B. Ex4, 22; Jer31, 19: man beachte Ps89, 28 wo der „Erstgeborene“ auf König David bezogen wird, obwohl er kein erstgeborener Sohn war).

Christus ist der ewige Sohn Gottes, und als solcher ist er Erbe und Herrscher der ganzen Schöpfung (vgl. Kol1, 18); Hebr 1, 1-2) und steht über allem (d.h. er hat absoluter Autorität, Kontrolle und die Macht seinen Willen auszuführen; vgl. Kol1, 16; 2, 9-10; Mt28,18; 1Pter 3, 22; 2Petr 2, 1; Jud1,4). Lobe und Preise seinen heiligen Namen vom ganzen Herzen und Verstand, lasse dich in den Lobpreis ziehen zur Ehre Gottes, denn ihm gebührt die Ehre im allem. Lasse dein Leben ein Lobpreis Gottes sein, so dass die Menschen erkennen wer Jesus Christus ist.

In ihm wurde alles geschaffen, Paulus bestätigt das schöpferische Werk Christi. Alle Dinge, sowohl materieller als geistlicher Natur; verdanken ihre Existenz dem Werk Christi; der in der Schöpfung der aktiver Mittler war: „Alles ist durch ich ihn geworden (Joh1, 3; vgl. Hebr1, 2). In ihm wird alles zusammengehalten und getragen; alles wird durch ihn erhalten und versorgt (Kol1, 17; Hebr1, 13).

In nur sechs Versen spricht Paulus siebenmal von „aller Schöpfung“ bze. „allem“. Dadurch betont es Christis Vollmachtstellung und seine vollkommene Autorität über allem. Dazu gehören „Throne oder Herrschaften ……Mächte oder Gewalten“, womit wahrscheinlich die Hierarchie (d.h. Rangstellung, Organisation; Befehlskette) der Engel gemeint ist, die in der Irrlehre unter den Kolossern eine wichtige Rolle spielte (siehe Kol1, 2).

Kolosser 2,18   

Niemand soll euch um den Kampfpreis bringen, indem er sich in Demut und Engelsdienst gefällt und sich in Sachen einlässt, die er nicht gesehen hat, ohne Grund aufgeblasen ist von seinem fleischlichen Sinn,

Es gab unter den Kolossern Irrlehrer, die sagten, dass man Engel als Mittler anrufen und anbeten sollte, damit sie für Menschen in Kontakt mit Gott treten. Für Paulus bedeutete eine solche Engelverehrung, dass man Jesus Christus nicht als das oberstete und ausreichende Haupt der Gemeinde anerkannte (Kol1, 19). Folglich erteilte er den Gläubigen in Kolossäa eine ernste Warnung. Diese Lehre wir durchaus heute noch gelebt und gelehrt, sie hat aber gar nichts mit den gesunden Evangelium, der Botschaft Christi gemein.

Darum gilt diese Warnung auch heute noch. Jesus Christus ist der einzige Mittler zwischen Gott und Menschen, doch leider wird er häufig von Praktiken verdrängt, bei denen zu toten Heiligen gebetet wird, die als Beschützer und Mittler zwischen dir uns und Gott gesehen werden.

Dadurch wird Christus seiner Vormachtstellung beraubt, die er in Gottes Plan der geistlichen Errettung hat. Anbetung und Gebet zu jemanden außer zu Gott dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist sind unbiblisch und müssen entschieden abgelehnt werden. Lehne alles andere energisch ab und lasse auch eine Vermischung mit anderen Lehren nicht zu. Eine einzige Vermischung, verwässert das ganze Evangelium und mindert seine Botschaft und Kraft.

Jesus Christus ist der einzige Weg und einzige Wahrheit und nur bringt dir das ewigen Leben, niemand kommt zum Vater, nur durch ihn (Joh14, 6). Lasse dir von niemanden und sei er dir noch so vertraut, etwas anderes erzählen, tätowiere dir Johannes 14, 6 in dein Herz, damit du es niemals verlierst. Gott allein gebührt die Ehre und Anbetung, er ist der König der Könige. Oder ist es ein Engelswesen oder etwas anderes was dich Frei gemacht hat? Oder zum ewigen Leben berufen hat?

Der Begriff „Anbetung“ hat im Deutschen die Bedeutung von „Verehrung des Göttlichen“ oder “Bewunderung“. Das Wort beschreibt Handlungen und Haltungen, die im höchsten Masse Ehrfurcht und Wertschätzung Gottes zum Ausdruck bringen. Wahre Anbetung ist auf Gott und nicht Menschen bezogen. Wahre Anbetung bewundert sich nicht selber, die schön Stimme, das tolle Gitarren spiel, nein sie ist einzig und allein auf Gott  bezogen und  zentriert.  Sie konzentriert sich auf Gottes Wesensmerkmale. Christliche Anbetung bezieht die Nachfolger Jesu ein, mit heiliger Liebe und Ehrerbietung auf Gottes Wesen und Gegenwart reagieren, indem du deine Dankbarkeit darüber zum Ausdruck bringst, wer er ist und was er ist und was er für dich getan hat. Wahre Anbetung bringt alles zum Ausdruck, wahre Freude und Liebe zum Herrn.

Aufrichtige, wahrhaftige und herzliche Anbetung verlangt eine Glaubenshingabe und ein Bekenntnis, dass Gott der allmächtige Schöpfer des Himmels und der Erde ist. Das niemand anderes die Ehre gebührt, kein Mensch und kein Engel, einzig und allein ihm gebührt die Ehre. Es bedeutet ein wissentliches Bekennen, dass Gott der einzige Herr ist, der Leiter und die höchst Autorität, in deinem Leben. Du wurdest dazu erschaffen, Gott zu ehre und anzubeten (Ps 100, 2. 3; Jes43, 6- 7; Röm12, 1; Kol 1, 16. 17; Offb 4, 11). Es ist deine Berufung und Bestimmung ihn ewig anzubeten und zu Ehren, das nicht erst vor dem Himmelsthron, nein beginne hier auf der Erde. Niemals gebe jemanden anderes die Ehre, die Ehre gebührt nur Gott allein.

Richte dich in der Anbetung voll und ganz nach ihm aus und fülle sie nicht mit Worten und Förmlichkeiten, Floskeln und schlauen reden, die nicht aus deinem Herzen kommen. Diese Anbetung kommt gar nicht erst bei deinem Schöpfer an, denn dann beanspruchst du die Ehre und Anbetung nur für dich, weil du so gute Gebete und Reden führen kannst.

Die Wahrheit über die Anbetung Gottes ist, dass du nur erwarten kannst, dass Gott deine Anbetung annimmt, wenn dein Herz im richtigen Verhältnis zu ihm steht (Jk4, 8; vgl. Ps24, 3-4). Wenn du mit einen reinen und demütigen Herzen anbetest.

Führe kein Leben, mit geistlichen Kompromissen, Sünde und Unmoral. Spiele nicht mit der Sünde, frei nach dem Motto „Jetzt sündige ich mal ganz bewusst und heute Abend tue ich dann Busse und hebe deine Arme zum Lobpreis“, Gott lässt sich nicht spotten. Er spielt dieses Spiel nicht mit, denn er will dein aufrichtiges Herz.

Gott weigert sich, die Opfer von König Saul anzunehmen, weil dieser ungehorsam war, gegenüber Gottes Gebot (1Sam15, 1-23). Jesaja schalt Gottes Volk als eine „sündige Nation, ein Volk belastet mit Schuld, eine Brut von Übeltäter“ (Jes1, 4), obwohl es immer noch Opfer darbrachte und seine heiligen Tage feierte. Aus diesem Grund verkündete der Herr durch Jesaja: „Eure Neumonde und Feste hasse ich; sie sind mir zur Last geworden, ich bin es müde, sie zu ertragen. Und wenn ihr eure Hände ausbreitet, schließe ich meine Augen vor euch. Auch wenn ihr noch so viel betet, ich höre nicht hin. Eure Hände triefen von Blut“ (Jes1, 14-15).

Im Neuen Testament ermahnte Jesus die Anbeter in Sardes aufzuwachen, denn „deine Werke, die ich vorfand, waren nicht vollkommen vor meinen Gott“ (Off3, 2). Gleichermaßen erinnert Jakobus  die Nachfolger Jesu, dass Gott die selbstsüchtigen Gebete derer nicht hört, die sich nicht von den gottlosen Überzeugungen und Verhaltensweisen der Welt getrennt haben (Jak4, 1-5). Gottes Volk kann erwarten, dass er seine mächtige Gegenwart offenbart und die Anbetung annimmt, wenn du dein Leben geistlich rein erhältst (Ps24, 3-4; Jak 4,8). Anbetung muss mehr sein als ein Gottesdienst oder eine Zeremonie, es muss eine Lebensart sein, die höchsten Respekt, Ehrerbietung für Gott widerspiegelt, in Wort und Tat und in allen Lebenslagen (Röm12, 1; Hebr13, 15. 16)

Wenn wahre Anbetung geschieht, antwortet Gott mit vielen Segnungen!

Er verspricht:

  • Mit dir zu sein (Mt18, 20), einen engen persönlichen Umgang mit dir zu haben (Off3, 20)
  • Dich mit Herrlichkeit zu umgeben (vgl. Ex 40, 35; 2Chr7, 1; 1Petr4, 14)
  • Dich mit Segnungen zu überschütten (Es 34, 26), einen besonderen Frieden (Ps29, 11)
  • Dir überfließende Freude zu geben (Ps122, 1; Joh15, 11)
  • Deine Gebete zu beantworten, wenn sie aufrichtig im Glauben sind (Mk11, 24)
  • Dir eine frische Erfüllung mit den Heiligen Geist zu geben und eine Kühnheit für Christus zu leben und anderen von ihm zu berichten (Apg4, 3)
  • In besondere Art und Weise durch den Heiligen Geist zu wirken (1Kor 12, 7-13)
  • Dich in alle Wahrheit zu führen, durch den Heiligen Geist (Joh15, 26; 16, 13)
  • Dich zu reinigen, zu fördern, dich für seine Ziele zu heiligen durch die Kraft und Unterweisung seines Wortes und des Heiligen Geistes (Joh17, 17-19)
  • Dich zu trösten, zu ermutigen und zu stärken (Jes40, 1; 1Kor14, 26; 2Kor1, 3-4; 1Thess 5, 11)
  • Die Wirklichkeit der Sünde, der Gerechtigkeit und es Gerichts aufzudecken (Joh16, 8)
  • Das du geistliche Menschen treffen wirst, deren Sündhaftigkeit ihnen offenbart wurde und die im Ruf im Glauben folgen währen eines Anbetungsgottesdienstes (1Kor14, 22).

Erhebe deine Hände zur Anbetung und Lobpreis, gebe dich deinem Herrn ganz hin, mit Bußfertigen Herzen.

Gottes Schutz, Segen und Frieden

euer Thorsten Thiem

 

 

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