Hallelujah Lord

Andacht vom 28. Dezember

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und super schönen Tag. Freue dich an den schönen Dingen auf dieser Welt und in deinem Leben. Der Herr hat diese Erde wunderbar geschaffen, alles auf ihr ist einzigartig und eine superschöne Kreation Gottes. Gott macht keine Fehler, auch du bist kein Fehler, du bist ein einzigartiges Meisterwerk, ein Unikat aus der Meisterschmiede Gottes.

Das Wort Gottes! (Teil 1 von 2)

Jesaja 55, 10-11
Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, er habe denn die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht, dass sie dem Sämann Samen und dem Hungrigen Brot gibt; 
also soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: es soll nicht leer zu mir zurückkehren, sondern ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es sende!

Die Kraft und Wirkung des Wortes Gottes werden niemals aufgehoben oder ausgelöscht. Sein Wort wird immer seinen Zweck erfüllen, indem es denen, die es annehmen, geistliches Leben, denen aber, die es ablehnen, Gericht bringt. Das Wesen des Wortes Gottes. Der Ausdruck „das Wort Gottes“, auch „da Wort des Herrn“ oder einfach „das Wort“, kann auf verschiedene Weise verstanden werden.

Zunächst bezieht es sich alles auf, was Gott direkt gesprochen hat. Als Gott zu Adam und Eva sprach(z.B. Gen2, 16-17; Gen3, 9-19), war das, was er sagte, das Wort Gottes. Gott sprach sein Wort zu Abraham (Gen12-1-3), Isaak(z. b. Gen26, 1-5), Jakob(z.B. Gen28, 13-15) und Mose(z.B. Ex3-4). Gott sprach auch zur ganzen Nation Israel am Berg Sinai, als er ihr die Zehn Gebote gab(siehe Ex20, 1-19). Auch wenn Mose dem Volk die Gebote überbrachte, so waren doch die Worte, die es hörte, Gottes Wort. Auch heute spricht Gott noch zu seinem Volk, zu seiner Gemeinde, zu seinen Nachfolgern.

In Ergänzung zur direkten Rede sprach Gott auch durch die Propheten. Wenn sie eine Botschaft an Gottes Volk überbrachten, fingen sie üblicherweise mit der Aussage an: „So spricht der Herr“ oder „Das Wort des Herrn kam zum mir“. Wenn die Israeliten die Worte eines wahren Propheten des Herrn  hörten, dann hörten sie das Wort. Heute wird meines Erachtens „im Namen Gottes“ oder „Gott hat mir gezeigt, dass DU“ zu sehr Missbraucht, wie oft sprechen Menschen allein in meinen Leben zu mir „Gott hat mir über oder für dich gezeigt“ oft mit dem Anhang „Du sollst das und das machen, sonst wird dieses und jenes geschehen“. Da möchte ich mir nicht vorstellen, wie oft diese Eindrücke auf der ganzen Welt im Umlauf sind. Ich kann da nur vor warnen, denn du übernimmst damit eine große Verantwortung  vor Gott und wirst dafür Rechenschaft abgeben müssen.

Gott sprach durch die Neutestamentlichen Apostel. Wenn Gott sie zu sprechen beauftragte, begannen sie, im Unterschied zu den Alttestamentlichen Propheten, nicht mit Aussage „So spricht der Herr“. Doch was sie verkündigten, war in der Tat das gesalbte Wort Gottes, welches durch sie übermittelt wurde. Als Beispiel dient die Predigt, die Paulus an das Volk in Antiochia in Pisidien richtete(Apg13, 16-41). Dieses verursachte eine solche Bewegung, dass „am folgenden Sabbat sich fast die ganze Stadt versammelte, um das Wort des Herrn zu hören“(Apg13, 44). In seinem Brief an die Thessalonicher schrieb Paulus, „dass ihr das von uns verkündigte Wort Gottes nicht als Menschenwort aufgenommen habt, sondern als das, was es in Wahrheit ist: „Gottes Wort“(1Thess2, 13; vgl. Apg8, 25).

Natürlich war auch alles, was Jesus gesprochen hat, Gottes Wort, weil er ganz Gott ist(Joh1, 1. 18; 10, 30; 1Joh5, 20). Lukas, der Schreiber des dritten Evangeliums, d.h. der „Guten Botschaft“, Geschichte von Gott, einer der vier Berichte des Lebens Christi aus erster Hand, sagt deutlich, dass, wenn die Menschen Jesus hörten, sie das Wort Gottes hörten(Lk5, 1). Interessant und bemerkenswert ist, dass anstelle der Formulierung „So spricht der Herr“, welche die Alttestamentlichen Propheten zu Beginn ihrer Rede gebrauchten, Jesus oftmals sagte: „Ich sage euch…“(z.B. Mt5, 18. 20. 22. 32. 39; 11, 22. 24; Mk9, 1; 10, 15; Lk10, 12; 12, 4; Joh5, 19; 6, 26; 8, 34). Jesus hatte die göttliche Autorität in sich, das Wort Gottes zu sprechen. Es ist so wichtig den Worten Jesus zuzuhören, die er selbst gesprochen hat: „Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht“(Joh5, 24). Die Person Jesu ist so eng mit dem Wort Gottes verbunden, das er sogar als „das Wort“ bezeichnet wird, er ist das Wort(Joh1, 1. 14; 1Joh1, 1; Offb19, 13-16).

Das Wort Gottes, d.h. die Schriften, sind die schriftlichen Überlieferungen von dem, was die Propheten, Apostel und Jesus gesprochen haben. Im Neuen Testament macht es keinen Unterschied, ob ein Schreiber die Redewendung  „Mose sagte“, „David sagte“, „der Heilige Geist spricht“ oder „Gott sagte“ gebrauchte.(siehe Apg3, 22; Röm10, 5. 19; Hebr3, 7; 4, 7). Was in der Bibel geschrieben steht, ist das Wort Gottes.

Wenn auch nicht auf derselben Ebene der Autorität wie die Schrift, d.h. die geschriebenen Aufzeichnungen von Gottes Wort, die wir in Form der Bibel haben, kann auch das gesprochene Wort von Predigern und Propheten in den Gemeinden von heute als Wort Gottes bezeichnet werden. Petrus bezeugt, dass das, was seine Leser durch die Predigt des Wortes empfingen, das Wort Gottes war(1Petr1, 25). Paulus wies Timotheus an: „Verkündige das Wort“(2Tim4, 2). Allerdings darf eine Predigt niemals für sich alleine stehen oder losgelöst vom geschriebenen Wort Gottes empfangen werden. Der Test zur Beurteilung, ob Gottes Wort in einer Predigt  oder Botschaft wahrhaftig verkündigt wurde, liegt darin, ob diese mit dem geschriebenen Wort übereinstimmt.

Wie verhält es sich mit einer Person die eine Prophetie empfängt, d.h. eine Botschaft von Gott, für andere oder eine Predigt spezielle Offenbarung im Umfeld eines Gottesdienstes(1Kor14, 26-32)? Empfängt er oder sie ein Wort von Gott? Die Antwort auf diese Frage könnte „JA“ heißen, jedoch unter bestimmten Voraussetzungen. Paulus machte deutlich, dass solche Botschaften einer Bewertung durch Glieder der Gemeinde unterliegen. So ist es möglich, dass solche Prophetien nicht als ein Wort von Gott bestätigt werden könnte(siehe 1Kor14, 29). Auf heutige Propheten können wir nur in einem sekundären oder geringeren Sinn als unter der Inspiration des Heiligen Geistes redend Bezug nehmen. Die Offenbarung einer Person, die heut als Prophet spricht, oder mit einer prophetischen Gabe dient, sollte niemals zu dem Punkt erhöht werden, wo sie als fehlerlos oder vollkommen zuverlässig der Heiligen Schrift gleichgestellt wird. Jede wahre Botschaft von Gott muss heute gemessen werden an dem und gegründet auf das, was Gott bereits durch sein geschriebenes Wort(d.h. die Bibel) offenbart hat. ES gibt keine super Einzel Erkenntnis, die dem Wort nicht standhalten muss. Lasse dich niemals verführen von falschen Prophetien und Lehren und sei es nur ein Wort von deinen Brüdern und Schwestern. Alles was gesagt wird, muss dem Wort Gottes standhalten.

Hören sich die Worte noch zu gut an und passen auch genau in deine Situation oder du hast genau auf diese Worte gewartet, halten sie der Prüfung der Bibel nicht stand, sind sie nicht von Gott; Maranatha!

Gottes Schutz, Segen und Frieden

euer Thorsten Thiem  

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