Hallelujah Lord

Andacht vom 14. Februar

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und erfreulichen Tag. Freue dich am Herrn allezeit und abermals sage ich dir, freue Dich. Du darfst in allem und in jeder Situation, Freude am Herrn haben, denn er gibt dir immer wessen du bedarfst. Niemals lässt er dich alleine, wenn du ihn heute in dein Leben einlädst.

Missachte das Wort Gottes nicht!

Richter 17, 1-6
Es war ein Mann vom Gebirge Efraim namens Michajehu. 
Er sagte zu seiner Mutter: Die elfhundert Silberstücke, die dir jemand weggenommen hat und deretwegen du den Fluch ausgestoßen und ihn sogar vor meinen Ohren wiederholt hast, siehe, dieses Geld befindet sich bei mir; ich selber habe es genommen. Seine Mutter sagte: Sei gesegnet vor dem HERRN, mein Sohn! 
Er gab die elfhundert Silberstücke seiner Mutter zurück. Seine Mutter aber sagte: Ich weihe das Silber aus meiner Hand dem HERRN für meinen Sohn, damit man ein Schnitzbild und ein Gussbild macht. Und jetzt gebe ich es dir zurück. 
Er gab das Silber seiner Mutter zurück. Seine Mutter nahm zweihundert Silberstücke und gab sie dem Goldschmied. Der machte ein Schnitzbild und ein Gussbild. Es befand sich im Haus Michajehus. 
Der Mann Micha hatte ein Gotteshaus. Er machte ein Efod und Terafim und füllte einem seiner Söhne die Hand und der wurde sein Priester. 
In jenen Tagen gab es keinen König in Israel; jeder tat, was in seinen Augen recht war. 

Eine chronologische oder zeitlich geordnete Darstellung der Ereignisse im Buch der Richter endet mit Kapitel 16. Mit der Begebenheit um Michajehu, auch Micha genannt, beginnt der letzte Abschnitt des Buches (Ri17, 1-21, 25). Hier wird dargestellt, wie niedrig die moralischen Wertvorstellungen innerhalb des Volkes Israel zur Zeit der Richter waren, welche extrem gottlosen religiösen Handlungen praktiziert wurden und was für ein gesellschaftliches Chaos zu dieser Zeit herrschte. Diese Aufzeichnungen über das Volk Israel zeigen, wie sich jeder Einzelne und auch ein ganzes Volk der Zerstörung aussetzt, wenn du Gottes Wort und seine vernünftigen, moralischen Grundwerte missachtest (vgl. Spr14, 34; 21, 7). Zweimal hält der Schreiber fest: „Jeder tat, was in seinen Augen recht schien“ (Ri17, 6; 21, 25; vgl. Spr14, 12). Das zeigt dir, dass deine eigenen Wege ganz bestimmt nicht Gottes Wege sind. Wenn du Gottes Wege ablehnst, wird Verzweiflung, Chaos und Tod die Folge sein.

Micha beugte sich nicht der Autorität der von Gott eingegebenen und von Mose aufgeschriebenen Offenbarung. Stattdessen tat er, was er für richtig hielt, ohne nach Gott zu fragen (Ri17, 6; 21, 25; vgl. Spr14, 12). Er täuschte sich, als er glaubte, dass er den Segen Gottes empfangen (Ri17, 13) und gleichzeitig die unmissverständlichen Gesetze Gottes brechen könnte. Er sündigte durch Diebstahl (Ri17, 2), Götzendienst (Ri17, 3-5), Missachtung der Gesetze Gottes (Ri17, 6) und Einsetzung seines eigenen Sohnes als Priester (Ri17, 5-13; Num16, 17; Dtn21, 5; vgl. 2Tim4, 3). Als Israel den Bund mit Gott, d.h. eine Lebensvereinbarung, vollkommen vernachlässigte, verlor die gesamte Nation ihr geistliches und moralisches Urteilsvermögen. Täusche auch du dich nicht, denke nicht, dass du Leben kannst wie du willst, ohne dabei auf das Wort Gottes zu achten, weil du ja in der absoluten Freiheit des Herrn leben darfst. Nur die absolute Gnade zählt, Gnade auch zur Sünde? Nein, das sei ferne, du darfst die Freiheit nicht zur Sünde nutzen, denn dafür ist sie nicht gekommen. Achte auf die Gebote Gottes und strecke dich allezeit, nach einem heiligen Lebenswandel aus, dann wird Jesus dich am Tag der Tage auch nicht übersehen.

Wenn du nur das tust, was du selbst für richtig hältst, tust du am Ende in der Regel das, was in Gottes Augen böse ist (Ri2, 11; 4, 1; 6, 1; 10, 6). Solch eine gesetzlose, ungehorsame und gottlose Einstellung ist in unserer heutigen Zeit genauso an der Tagesordnung wie zu der Zeit Michas. Es gibt nichts Neues unter der Sonne, die Menschen wollen tun, was sie wollen, und auf keinen Fall gesagt bekommen, was sie tun und lassen sollen, auch nicht von Gott und seinem Wort.

Wenn Du Gottes allgemeingültige Maßstäbe in Bezug auf Wahrheit und einem richtigen Lebensstil missachtest, um deine eigenen, menschlichen Wünsche ausleben zu können, öffnest du damit deinen Leben dem Chaos, sowohl geistlich, moralisch wie auch gesellschaftlich gesehen. Als echter Nachfolger Jesu hingegen lebst du gerne und mit Freuden nach den Maßstäben und Wertvorstellungen Gottes, so wie sie in seinem Wort beschrieben sind, Maranatha!

Gottes Schutz, Segen und Frieden

Euer Thorsten Thiem

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