Hallelujah Lord

Andacht vom 26. März (Hosanna!)

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Wochenstart. Der Herr segne deine Hände Arbeit und alle Wege die du gehst. Jesus sei deines Fußes Leuchte, bei jedem einzelnen Schritt den du gehst. Er möchte dich in allem leiten und führen, sei es bei der kleinsten Endscheidung oder bei Richtungsweisende Entscheidungen. Vertraue ihm ohne Wenn und Aber, ohne die Frage „Warum“, denn das „Warum“ wirst du erleben.

Hosanna!

2Könige 8, 8-12
Am siebten Tag des fünften Monats - das ist im neunzehnten Jahr des Königs Nebukadnezzar, des Königs von Babel - rückte Nebusaradan, der Befehlshaber der Leibwache und Diener des Königs von Babel, in Jerusalem ein 
und steckte das Haus des HERRN, den königlichen Palast und alle Häuser Jerusalems in Brand. Jedes große Haus ließ er in Flammen aufgehen. 
Auch die Umfassungsmauern Jerusalems rissen die chaldäischen Truppen, die dem Befehlshaber der Leibwache unterstanden, nieder.
Den Rest der Bevölkerung, der noch in der Stadt geblieben war, sowie alle, die zum König von Babel übergelaufen waren, und den Rest der Menge schleppte Nebusaradan, der Befehlshaber der Leibwache, in die Verbannung. 
Nur von den armen Leuten im Land ließ der Befehlshaber der Leibwache einen Teil als Wein- und Ackerbauern zurück. 

In einer Vision von Gott sah Elischa, dass Chasael König von Aram werden und Israel schreckliche Dinge antun würde (2Kön8, 12-13). Elischa weinte, weil das, was Israel widerfahren würde, eine Folge der geistlichen Rebellion des Volkes war. Als ein Gottesmann, der das Herz und die Absichten des Herrn wirklich verstand, empfand Elischa tiefen Kummer darüber, dass Gott von seinem eigenen Volk verlassen worden war. Er empfand auch tiefen Kummer über Gottes Volk, das wegen seiner Sünden nun ein schweres Gericht erleiden würde.

Ähnlich war es bei Jesus, der um Jerusalem weinte, als er näherkam und die Stadt sah, weinte er über sie (Lukas 19, 41) Jesus, der wusste, dass das Volk und seine Leiter einen politischen Retter erwarteten und ihn schließlich als Gottes verheißenen Messias ablehnen würden, weinte aus Mitleid für das Volk, das schon bald ein schreckliches Gericht erleiden wird. Das Wort „weinen“ bedeutet im Griechischen mehr als Tränen vergießen. Es deutet tiefe Trauer an, das heftige Seufzen einer Seele in Qual. Jesus, als Gott, offenbart nicht nur seine eigenen Gefühle, sondern auch das gebrochene Herz seines Vaters über der geistlichen Verlorenheit der Menschheit sowie ihrer Weigerung, zu Gott umzukehren und seine Gabe der Erlösung anzunehmen. Die Leute, die vor ihm hergingen und die ihm nachfolgten, riefen: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! (Mk11, 9). Der Begriff „Hosanna“ bedeutet „Rette!“, doch die Menschenmenge hatte seine andere Vorstellung als Jesus von dem, was mit Errettung gemeint war. Die Leute glaubten, der Messias, d.h. der verheißene Retter, Christus, sei ein sozialer Aktivist und politischer Leiter, der die Nation Israel wiederherstellen und über die Völker regieren würde. Sie verstanden Jesus nicht, als er von seinem Auftrag in der Welt sprach, nämlich geistliche Errettung zu bringen und sein Reich zu errichten, indem er in den Herzen der Menschen regierte. Als Jesus ihre falschen Vorstellungen nicht erfüllte, schrien die Massen: „Kreuzige ihn!“ (Mk15, 13).

Paulus, der um die Gemeinde weinte, Gebt Acht auf euch und auf die ganze Herde, in der euch der Heilige Geist zu Vorstehern bestellt hat, damit ihr als Hirten für die Kirche des Herrn sorgt, die er sich durch sein eigenes Blut erworben hat! Ich weiß: Nach meinem Weggang werden reißende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen. Und selbst aus eurer Mitte werden Männer auftreten, die mit ihren falschen Reden die Jünger auf ihre Seite ziehen. Seid also wachsam und denkt daran, dass ich drei Jahre lang Tag und Nacht nicht aufgehört habe, unter Tränen jeden Einzelnen zu ermahnen (Apg20, 28-31). Leiter unter Gottes Volk müssen stets aufpassen, dass sich nicht Irrtümer und Täuschungen über die Bibel einschleichen. Sie müssen aufmerksam sein, wenn es Menschen in ihren Gemeinden gibt, die der absoluten Wahrheit des Wortes Gottes nicht aufrichtig verpflichtet sind, d.h.  die nicht glauben, dass die Bibel als Glaubensnorm für alle Menschen in allen Lagen und zur jeder Zeit verlässlich, maßgeblich und relevant ist. Solche Leute dürfen nie in Leitungspositionen gestellt werden oder die Gelegenheit bekommen, andere zu lehren. Wenn sie ihren falschen Glauben verbreiten oder Unruhe stiften, müssen sie konfrontiert und gezüchtigt werden. Es kann sogar der Punkt kommen, wo sie den anderen Mitgliedern zuliebe aus der Gemeinde ausgeschlossen werden müssen. Wahre, liebende Leiter müssen so mit dem Heiligen Geist vereint sein, dass sie jede Bedrohung des geistlichen Wohls ihrer Leute sofort erkennen. Sie müssen inständig für ihre Mitglieder beten und dürfen nicht zögern, sie vor potenzieller Gefahr zu warnen. Wahre geistliche Leier weisen andere immer auf das einzig sichere Fundament ihres Lebens hin und zwar auf Christus und sein Wort.

Elischas Worte sind keine Zustimmung zu Chasaels späterer Grausamkeit. Sie beschreiben einfach die schrecklichen Gräuel unmoralischer Menschen in Kriegszeiten (vgl. Jes13, 15; Hos10, 14).

Gottes Schutz, Segen und Frieden

euer Thorsten Thiem

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